72 Stunden – Tag 4

veröffentlicht am 16. Juni 2013

Sonntag, 16. Juni 2013, 09.00 Uhr
JP trudelt mit frischen Brötchen bei Kristina ein. Nachdem wir uns gestärkt und aufgeräumt haben, geht es im Dienstwagen los nach Ottbergen. JP ist ein wenig zu flott unterwegs, so dass es einmal kurz aufblitzt. In Ottbergen hat ein Zeltlager mit behinderten und nicht behinderten Menschen stattgefunden. Auch „Fußläufer“ konnten einmal testen, wie kompliziert ein Weg über eine Wiese im Rollstuhl sein kann. Es geht nach Nordborchen. Ein Teil der Gruppe ist in Magedburg gewesen und zeigt die Bilder vom Arbeitseinsatz. Die, die im Ort geblieben sind, haben Nisthilfen und -kästen gebaut und sie verkauft. Am heutigen Mittag luden sie dann alle zum großen Brunch ins Pfarrheim ein. In Paderborn-Elsen werden wir zu einem Spieleparcours im Schatten der Kirche empfangen. Gerade endet die erste Firmung mit Weihbischof König, viele strömen leider nach Hause. Wir schlagen uns jedoch erfolgreich durch alle acht Stationen und dürfen am Glücksrad unseren Preis erdrehen. Die letzte Station unserer Tour, der 50. DPSG Stamm, werkelt in St. Meinolf. Man hat sich geteilt: Zum einen wird ein Schulhof nebst Schülerkiosk verschönert, zum anderen die Außenanlagen einer Altentagesstätte neu angelegt. Ein Barfußpfad, eine Kräuterspirale und eine bunte Wand laden nun zum Relaxen in der Sonne ein.
Wir fahren ins Büro und überreichen auch dem BDKJ-Krisenstab die DPSG-Becher, räumen das Auto aus und verabschieden uns. 72 Stunden sind fast vorbei, 1.400 km liegen hinter uns, 50 Ortsgruppen wurden besucht, unzählige Begegnungen haben uns diese Aktion unvergessen gemacht.
Frauke macht sich auf den Weg nach Münster, Kristina und JP lassen den Tag im Garten des Leokonvikt ausklingen, Anna besucht ihren Heimatstamm in Herdringen, der mit „Rent a Pfadi“ und einem Café in Pastors Garten über 3.000 € für die Flutopfer in Magdeburg zusammengesammelt hat.

Im Namen der ganzen Diözesanleitung sagen wir D A N K E und freuen uns auf weitere tolle Begegnungen mit euch, auch abseits von 72 Stunden.

Erkenntnisse des Tages:
In 72 Stunden lässt sich verdammt viel schaffen.
Die viel gescholtene „Jugend von heute“ hat ganz schön was drauf.


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