Kapellenbau startet am 17. November

veröffentlicht am 15. Oktober 2013

Kapellenbau-webDer Kapellenbau am Zeltplatz „Eulenspiegel“ in Rüthen wird Wirklichkeit. Wir laden dazu am Sonntag, 17. November, um 11 Uhr zur Grundsteinlegung ein. „Wir freuen uns riesig, dass es nun los geht“, erklärt Diözesankurat Simon Schwamborn. In der letzten Woche konnte die verbliebene Finanzierungslücke geschlossen werden, sodass jetzt zum ersten Spatenstich eingeladen werden kann.

Geplant ist, in diesem Jahr die Erdarbeiten abzuschließen und je nach Wetterlage die Bodenplatte zu gießen. „Bereits Jesus hat gesagt, dass er auf Felsen seine Kirche bauen will. Somit bedarf es auch bei uns zunächst einer soliden Bodenplatte“, so Simon Schwamborn. In den nächsten Wochen werden Gespräche über die anstehenden Arbeiten mit den unterschiedlichen Unternehmen – diese wurden regional ausgesucht und kommen aus dem Kreis Soest und dem Hochsauerlandkreis – geführt, um den Bau der Kapelle weiter zu planen.

„Viele flinke Hände und Füße, wie es schon in einem Pfadfinderlied heißt, werden in den nächsten Monaten benötigt, um die Kapelle zu errichten“, berichtet Diözesanvorsitzende Anna Werner, denn die Pfadfinder möchten möglichst viele Arbeiten an ihrem Gotteshaus in ökologischer Bauweise selbst übernehmen. Das sorgt dafür, dass der Bau etwas länger dauert, schließlich investieren die ehrenamtlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Freizeit. Deshalb gibt es auch noch keinen konkreten Zeitplan für das Großprojekt mit dem Titel „Wir kreuzen auf“. Dass die Pfadfinder selbst Hand anlegen bei den Bauarbeiten hat zwei Gründe: „Wir wollen nicht nur die Kosten für den Diözesanverband senken, sondern die Identifikation mit dem Kapellenbau stärken.“

Die geplanten Kosten liegen bei 590.000 Euro. Größter Unterstützer ist das Erzbistum Paderborn, das einen wesentlichen Teil der Finanzierung stemmt. Weitere Großspenden kommen von der Bank für Kirche und Caritas, den Freunden und Förderern des DPSG-Diözesanverbandes, der Stiftung Jugendhilfe des BDKJ und dem Verein „Andere Zeiten“ aus Hamburg. „Daneben gibt es aber eine Vielzahl an kleineren Spenden von Unternehmen oder eben auch Pfadfinderstämmen, die kreative Sammelaktionen gestartet haben“, berichtet Diözesanvorsitzender Jan-Philipp Krawinkel. „Wir freuen uns weiterhin über jede Form der Unterstützung“, erläutert Jan-Philipp Krawinkel. Das Spendenkonto bei der Bank für Kirche und Caritas (BLZ 47260307) hat die Nummer 12 160 300.