Mit dem Landesrat beim Josefstag hoch hinaus

veröffentlicht am 23. März 2014

Anlässlich des diesjährigen Josefstags kam Landesrat Hans Meyer, der Leiter des Landesjugenamtes Westfalen, mit Vertretern der katholischen Jugendverbandsarbeit in Rüthen zusammen und besuchte das Berufsorientierungscamp einer Förderschule aus Dortmund. Dabei ließ es sich der Landesrat, der selbst einmal Pfadfinder war, nicht nehmen, in luftige Höhen aufzusteigen: Gemeinsam mit BDKJ-Diözesanvorstand Sebastian Koppers und DPSG-Geschäftsführer Ulrich Weber ließ er sich unter fachkundiger Begleitung die einzelnen Stationen des rollstuhlgerechten Hochseilgartens erklären und zeigte sich begeistert von der Arbeit mit den jungen Menschen.josefstag_bdkj_dpsg1_klein

Der Hochseilgarten, den die DPSG in ihrem Diözesanzentrum gemeinsam mit der „Seilschaft“ betreibt, ermöglicht an vierzehn hohen Stationen Menschen mit und ohne Behinderung neue Erfahrungen in der dritten Dimension. „Ich freue mich, dass Landesrat Meyer mit seinem Besuch in Rüthen solch eine besondere Form der Jugendverbandsarbeit würdigt.“, betont Sebastian Koppers nach der Klettertour. „Hier gelingt auf hervorragende Weise eine Kooperation unterschiedlicher Akteure der Jugendhilfe, die den Übergang von jungen Menschen aus einer Förderschule in die Arbeitswelt unterstützen.“

Der Besuch fand während eines mehrtägigen Berufsorientierungscamps der Max-Wittman-Förderschule aus Dortmund statt. Die 16- und 17-jährigen Schüler erfuhren durch das erfahrungspädagogische Programm im Hochseilgarten eine frühzeitige Unterstützung und Begleitung an der Schwelle von Schule ins Berufsleben. Neben den gemeinsamen Gesprächen kam es auch zu einen ganz besonderen Moment für alle Beteiligten: Die Förderschüler sicherten mit Seilen und vereinten Kräften eine wackelige Station des Hochseilgartens, die die Besucher während der Klettertour bewältigen mussten. „Der heutige Austausch zeugt von einer großen Offenheit für Themen, Anliegen und Ideen aller hier vertretenen Akteuere.“, so DPSG-Diözesanvorsitzender Jan-Philipp Krawinkel zum gemeinsamen Treffen mit Landesrat Meyer und dem BDKJ.

josefstag_bdkj_dpsg4_kleinDen Josefstag nutzen Einrichtungen der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft, um auf ihre wichtige Arbeit aufmerksam zu machen. Bundesweit werden rund um den dezentralen Aktionstag Verantwortungsträger aus der katholischen Kirche und Politik dazu eingeladen, sich vor Ort ein Bild zu machen. Während der Besuche und in gemeinsamen Gesprächen stehen die Lebens- und Zukunftsperspektiven benachteiligter Jugendlicher im Mittelpunkt.