Woodbadge mit langem Bart

veröffentlicht am 5. März 2015

woodbadge-florian-roverdak-2015_3„Ich habe ja lange genug gebraucht“, sagt der bärtige Florian Dörries aus dem Arbeitskreis der Roverstufe „jetzt wollte ich endlich fertig werden.“. Letztes Wochenende bekam Florian vom Diözesanvorstand Anna Werner das Woodbadge mit Urkunde, Tuch, Knoten und die Klötzchen verliehen.

Nach langen Jahren des Zauderns und Verschiebens hatte Florian im Jahr 2013, grade noch rechtzeitig vor Fristablauf, seine Woodbadge-Arbeit nach dem alten Ausbildungskonzept abgesendet. Der bürokratische Weg durch das Bundesamt der DPSG tat sein übriges dazu, das Florian nun endlich nach langen Jahren sein Woodbadge in den Händen hält.

Die Verleihung fand im DPSG Haus Seehause am Möhnesee statt. Anlass war das erste Arbeitskreistreffen des DAKs mit dem Rovercamp-Vorbereitungsteam für das Rovercamp 2015 . Den Arbeitskreis der Roverstufe freute der Überraschungsbesuch noch einmal ganz besonders, da Florians Arbeit zur Selbst- und Projektreflexion zu einem großen Teil auf Erlebnissen aus dem Rovercamp basiert. Von seinen Erkenntnissen profitiert das Programm des Camps auch heute noch.

„In der freien Wirtschaft muss man viel Geld für so eine vergleichbare Ausbildung bezahlen“, meint Anna Werner kurz vor Ihrem Abschied aus der Runde, „wir wünschen uns mehr Leiter mit dieser Ausbildung.“. Tatsächlich bietet die Modulausbildung mit dem Woodbadgekurs am Ende so viele Kompetenzen aus dem Sozialen und Methodischen Bereich, das die Wirtschaft mit „Soft-Skills“ sogar ein eigenes Wort dafür eingeführt hat.

Die Diözesen aus der Region Mitte bieten mit Unterstützung des DAK aus Paderborn am Ende des Jahres 2015 daher auch einen Woodbadgekurs für Leiterinnen und Leiter der Roverstufe an und empfehlen jedem Roverleiter sich die Kursseite zu „es leuchtet rot“ einmal genauer anzuschauen.

 


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