Ausstellung Grenzerfahrung

(v.l.n.r.):  Fotograph Franz Georg Wand, Diözesanreferent Roverstufe Jörg Gastel, Diözesankurat Pfarrer Lars Hofnagel, Vorstand der Stiftung Jugendhilfe des BDKJ Werner Sondermann, Hauptabteilungsleiter Thomas Schäfers

(v.l.n.r.): Fotograph Franz Georg Wand, Diözesanreferent Roverstufe Jörg Gastel, Diözesankurat Pfarrer Lars Hofnagel, Vorstand der Stiftung Jugendhilfe des BDKJ Werner Sondermann, Hauptabteilungsleiter Thomas Schäfers

Ausstellungseröffnung Grenzerfahrung
Paderborn (pdp). Mit einem kleinen Festakt wurde am Donnerstag im Konrad Martin Haus in Paderborn die Ausstellung “Grenzerfahrung” der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) Diözesanverband Paderborn eröffnet. Die Ausstellung, die aus 40 Exponaten besteht, erzählt von Jugendlichen, ihren Erlebnissen, Begegnungen, Gefühlen und Erfahrungen während einer Wanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
Dass Geschichte intensiv erlebt werden kann, haben jungen Rover, so nennen sich Pfadfinder im Alter von 16 bis 20 Jahren, im Herbst vergangenen Jahres gezeigt. Von Point Alpha bei Geisa bis zum Franziskaner-Kloster auf dem Hülfensberg im Eichsfeld waren sie unterwegs, um deutsche Geschichte zu erleben, die Natur zu spüren und “um einfach Rover zu sein”. Eine bemerkenswerte Leistung, die jetzt bis zum 11. September in einer Fotoausstellung gewürdigt wird.
“Diese Tage waren in vielfältiger Hinsicht eine Horizonterweiterung, gerade wegen der mannigfaltigen Grenzerfahrungen, die die Jugendlichen gemacht haben”, führte Pfarrer Lars Hofnagel, Diözesankurat des DPSG, bei der Ausstellungseröffnung aus. Gerne habe die Stiftung Jugendhilfe das Projekt gefördert, sagte Werner Sondermann, Vorsitzender der Stiftung Jugendhilfe, der die Grüße von Vorstand und Kuratorium überbrachte. Thomas Schäfers, Hauptabteilungsleiter Personal und Verwaltung im Erzbischöflichen Generalvikariat, freute sich, die Ausstellung im Konrad Martin Haus des Erzbistums präsentieren zu können. Dieser Weg der Beschäftigung mit deutscher Geschichte sei bemerkenswert. Er zeige die Vitalität der Jugendverbände und passe besonders gut zum Erzbistum. Schließlich wurde im Jahr 1994 der bis dahin in Sachsen-Anhalt gelegene östliche Teil des Erzbistums ausgegliedert und das Bistum Magdeburg errichtet.
“Wir waren mit offenen Augen und Ohren auf dem Weg”, erzählten Jugendliche der Roverstufe bei der Ausstellungseröffnung. Eigene Grenzen galt es auszuloten. Die intensiven Erfahrungen wollten ständig reflektiert und verarbeitet sein. Zelten zwischen Panzern und Wachtürmen, 120 km mit dem Rucksack in vier Tagen bewältigt, auch an verregneten Tagen, das alles hat der Fotograph Franz Georg Wand aus Castrop Rauxel festgehalten. Er hatte die Jugendlichen die ganze Zeit begleitet. Mit eigenen Blasen an den Füßen die Herausforderung gespürt, mit empfunden und mit der Kamera eingefangen.
Die Ausstellung ist bis zum 11. September 2008 an allen Werktagen von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Foyer des Konrad-Martin-Hauses zu besichtigen. Weitere Ausstellungsorte sind im November und Dezember das Katholische Centrum in Dortmund und das Grenzmuseum Point Alpha.

Der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg gehören im Erzbistum Paderborn über 7.500 Kinder und Jugendliche an, die in 105 Ortsgruppen organisiert sind. (pdp-n-31.08.08)

Hier gibt es das Plakat zur Austellung als PDF zum anschauen und herunterladen.