Der gelbe Bus kommt in den Diözesanverband

veröffentlicht am 22. August 2009

gelber bus (1)PADERBORN Der gelbe Bus zur Jahresaktion „Leben ist mehr“ des DPSG-Bundesverbandes ist ab Montag auf Einladung des Facharbeitskreises Behindertenfragen in der Erzdiözese Paderborn unterwegs. Gleich am Dienstagabend wird schon der erste Termin zur Freude der Arbeitskreismitglieder Amelie Thiemann und Kristina Drüke absolviert. Ab 19.30 Uhr wird der Bezirksstammtisch in St. Stephanus Paderborn besucht.
Jeder der den Bus in der Woche gerne ausleihen möchte kann sich an das Diözesanbüro (Tel. 05251/2888430) wenden. Auf dem Rovercamp am Wochenende wird der gelbe Bus am Samstag präsent sein. Alle Interessierten sind eingeladen, den Bus, der mit Abenteuer, Erlebnis und Action gefüllt ist, kennen zu lernen. Von Rollstuhlparcours über Medien bis zu Sinnes- und Wahrnehmungsspielen ist er voll mit Materialien zum Thema Behindertenarbeit. Ob Ihr nur mal Blindenfußball spielen oder mal Hindernisse und „Alltag“ in einem Rollstuhl bewältigen wollt, der gelbe Bus hat Spiele und Ideen zu allen Gelegenheiten und Altersstufen dabei.
Mit den Spenden der Jahresaktion 2009 möchte die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg das Zusammenleben von seelisch behinderten und nicht behinderten Kindern und Jugendlichen in Zentralafrika leichter und schöner machen. Hierzu entschloss sich die Bundesversammlung 2008 ein Projekt der Ordensgemeinschaft der Pallottiner in der Demokratischen Republik Kongo zu unterstützen. Leider ist den Pallottinern vor Ort aufgrund der Ende 2008 aufgeflammten Kriegssituation nun nicht mehr möglich, dieses Projekt umzusetzen. Daher beschloss die Bundesversammlung zusammen mit dem Bundesarbeitskreis Behindertenarbeit die Änderung des Projektpartners. Im Mittelpunkt steht jetzt ein Projekt der Vereinigung der Ordensoberinnen in der Region Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Der Inhalt des Projektes hat sich nicht geändert.20080910_1_la_vie_est_plus_no_text
Durch die Folgen des Bürgerkrieges sind dort viele Kinder und Jugendliche besonders auffällig in ihrem Verhalten. Manche sind sehr traurig, andere sind aggressiv und wieder andere leben in ihrer eigenen inneren Welt. Viele haben eine „seelische Behinderung“. Sie kommen nicht klar mit den Leuten in ihrem Umfeld und die Leute um sie herum nicht mit ihnen. Sie werden oft missverstanden, weil sie einfach anders sind. Viele dieser behinderten Kinder und Jugendlichen wohnen in Heimen oder einer Art großen Wohngemeinschaften mit einem Betreuer und Betreuerinnen zusammen. Sie sollen lernen, mit den betroffenen Kindern besser klar zu kommen. Die Betreuenden sollen verstehen lernen, warum die Kinder und Jugendlichen sich manchmal seltsam verhalten. Und sie sollen ihnen helfen können, mit den Leuten um sie herum besser klar zu kommen. Dazu müssen die Betreuenden eine ganz spezielle Ausbildung bekommen, die die Vereinigung der Ordensoberinnen in Absprache mit dem Bundesarbeitskreis Behindertenarbeit und Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk Missio organisiert und durchführt. Erstmal müssen die Betreuer wissen, dass es solche Ausbildungen gibt. Dazu muss man Prospekte drucken und verschicken. Lehrer müssen bezahlt werden, die die Ausbildung durchführen. Räume müssen gemietet und Schulmaterial muss gekauft werden. Manche Leute haben kein Geld, um die Fahrt zur Schule selber zu bezahlen.

Das Spendenkonto für die Aktion 2009 lautet:
DPSG
Kto.-Nr. 2000 110 151BLZ 370 601 93
Pax Bank e.G.,
Stichwort: Leben ist mehr
Bitte Namen des Spenders/der Spenderin angeben

Mehr Informationen gibt es hier!

Informationen und Fotos: www.dpsg.de; zusammengestellt von Dirk Lankowski, Pressereferent des Diözesanverbandes

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