„Gelber Bus“ rückt Jahresaktion in den Mittelpunkt

veröffentlicht am 2. September 2009

GelberBusWeb3PADERBORN „Wir wollten die Jahresaktion 2009 in unserem Diözeanverband noch einmal mehr in den Blick rücken“, der Wunsch, den Amelie Thiemann, Referentin des DPSG-Facharbeitskreises Behindertenarbeit, mit der Ankunft des „Gelben Busses“ in der Erzdiözese Paderborn verband, sollte sich spätestens am letzten Wochenende beim Rovercamp in Rüthen erfüllen. Denn hier konnten sich Facharbeitskreis und „Gelber Bus“ vorstellen und luden die Rover und Leiter der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) zum Ausprobieren der vielfältigen Angebote ein. Alle Interessierten konnten den Bus kennen lernen, der mit Abenteuer, Erlebnis und Action gefüllt ist. Von Rollstuhlparcours bis zu Sinnes- und Wahrnehmungsspielen ist er voll mit Materialien zum Thema Behindertenarbeit. Dabei konnte auch Blindenfußball gespielt werden oder mal Hindernisse und „Alltag” in einem Rollstuhl bewältigt werden. GelberBusWeb4Doch nicht nur beim Rovercamp schauten Amelie Thiemann und Arbeitskreismitglied Kristina Drüke vorbei, auch bei einem Bezirksstammtisch und in einigen Stämmen machte der Gelbe Bus Halt.
„In diesem Jahr geht es um seelische Behinderungen“, schildert Amelie Thiemann die Intention der Jahresaktion „Leben ist mehr.“ GelberBusWebMit den Spenden der Jahresaktion 2009 möchte die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg das Zusammenleben von seelisch behinderten und nicht behinderten Kindern und Jugendlichen in Zentralafrika leichter und schöner machen. Hierzu entschloss sich die Bundesversammlung ein Projekt der Vereinigung der Ordensoberinnen in der Region Kivu in der Demokratischen Republik Kongo zu unterstützen. „Wir haben die Idee im Jahr 2007 mitentwickelt“, schildert Amelie Thiemann den spannenden Umsetzungsprozess. Und für den Bus gibt es sogar eine weitere Zukunft. Auf dem Zeltplatz des Bundeszentrums Westernohe wird dieser weiter eingesetzt.
Der Gelbe Bus ist quer durch Deutschland unterwegs und es wird sogar ein Logbuch geführt. Nun durfte sich auch der Paderborner Diözesanverband mit seinem Facharbeitskreis eintragen. Stolz sind Amelie Thiemann und Kristina Drüke, dass sie zu den einzigen vier funktionierenden „Facharbeitskreisen Behindertenarbeit“ in Deutschland gehören. „Aber auch wir wünschen uns Nachwuchs“, so Amelie Thiemann. Der Facharbeitskreis möchte mit seiner Arbeit auf die Vielfältigkeit von Behinderungen aufmerksam machen, Berührungsängste abbauen und Leiter und Leiterinnen, Gruppen, Stämme und Bezirke bei der Integration von Menschen mit Behinderung unterstützen.

Text und Fotos: Dirk Lankowski, Pressereferent des Diözesanverbandes

GelberBusWeb1


  1. Kommentar von Dennis Harms (16. Mai 2010, 12:40 Uhr )

    hallo, ist das die „Amelie Thiemann“ von der von-Vincke Schule in Soest?…
    liebe Grüße

Möchtest du einen Kommentar schreiben?