Nach Baucamp ist der Zeltplatz wieder für den Winter gerüstet

veröffentlicht am 27. Oktober 2009

Baucamp-Web1RÜTHEN Zäune ziehen, Bäume fällen, Hecken stutzen oder Spielgeräte erneuern – so sah die Arbeitsliste beim diesjährigen Baucamp auf dem Pfadfinder-Zeltplatz „Eulenspiegel“ zwischen Rüthen und Kallenhardt aus. Der Diözesanverband Paderborn der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und das Katholische Jugendwerk „Förderband“ hatten wieder 13 Jugendliche von Förderschulen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein für eine Woche nach Rüthen  eingeladen. Das Baucamp ist eine Maßnahme für Schüler und Schülerinnen der Förderschulen Lernen, in denen Berufsorientierung und Freizeitpädagogik besonders erlebnisreich und produktiv verbunden werden.

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Die Jugendlichen konnten ihre unterschiedlichen Fähigkeiten beim Baucamp in Rüthen testen.

So stand auch in diesen Herbstferien wieder ein straffes Programm an. Der große Diözesanzeltplatz wurde winterfest gemacht und viele Instandsetzungsarbeiten mussten durchgeführt werden. „Die Jugendlichen waren sehr motiviert, das Baucamp ist super gelaufen“, freute sich Daniel Schäfer, Sozialpädagoge beim Förderband und ehrenamtlich als Vorsitzender im DPSG-Stamm St. Laurentius Rudersdorf engagiert. Zusammen mit Förderband-Projektleiter Dietmar Vitt und weiteren Ehrenamtlichen führten DPSG und Förderband das Baucamp durch, auch der Diözesanvorstand mit Annemarie Schulte und Tobias Dirksmeier packte einen Tag lang kräftig mit an. Denn neben den Instandsetzungsarbeiten wurde eine Sickergrube beim neuen Waschhaus angelegt sowie der zukünftige Kapellenplatz von Buschwerk befreit. Zu den riesigen Bänken auf dem Zeltplatz ist nun auch eine große Kirchenbank hinzugekommen, die auf der Kapellen-Fläche steht, um für den Kapellenbau „Wir kreuzen auf“ zu werben. Außerdem wurde die kleine Brücke auf dem Zeltplatz komplett erneuert.
Doch neben all der Arbeit durften die Schüler auch einiges an Freizeitgestaltung erfahren. Die Kirmes zu Herbstlibori in Paderborn wurde besucht, Kegeln und Kinobesuch standen auf dem Programm und als kleinen Verdienst gab es zum Abschluss ein Taschengeld.
„Man kann hier so viele praktische Erfahrungen für den Arbeitsalltag mitnehmen“, erklärt Daniel Schäfers Sinn und Zweck der Maßnahme. Solch „intensive Erfahrungen“ könne man jedoch kaum in einem Praktikum erfahren.
Damit auch in Zukunft die Maßnahme weitergeführt werden kann, suchen die Verantwortlichen auch wieder nach Sponsoren. Nachdem in den letzten Jahren die Ikea-Stiftung das Baucamp mitfinanziert hat, unterstützt in diesem Jahr der „Pakt mit der Jugend“ der NRW-Landesregierung die Maßnahme für Förderschüler. Interessierte Sponsoren können sich im Diözesanbüro melden.

Fotos: Katholisches Jugendwerk Förderband
Text: Dirk Lankowski, Pressereferent des DPSG Diözesanverbandes Paderborn
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13 Jugendliche und ihre Betreuer kamen zum diesjährigen Baucamp.


  1. Kommentar von Kevin (27. Oktober 2009, 21:21 Uhr )

    Ich finde, dass diese Aktion eine tolle Sache ist. Es macht bestimmt besonders viel Spaß, wenn das Wetter noch mitspielt. Weitere so… 🙂

    Schöne Grüße aus Lünen

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