160 Freunde und Förderer unterstützen Kapellenbau

veröffentlicht am 15. November 2009

FUF5RÜTHEN Ganz im Zeichen des Kapellenbaus stand die diesjährige Versammlung der Freunde und Förderer der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Erzbistum Paderborn. Zahlreiche Mitglieder waren auch am Sonntag wieder zur Mitgliederversammlung ins Diözesanzentrum „Eulenspiegel“ bei Rüthen im Sauerland gekommen. „Wir ermutigen den Diözesanvorstand und rufen alle zur Unterstützung auf“, formulierte Hans-Georg Hunstig, Vize-Vorsitzender der Freunde und Förderer, in einem Beschluss der Versammlung, den Kapellenbau mit rund 30 000 Euro zu unterstützen.

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Der wiedergewählte Vorstand der Freunde und Förderer warb für den Kalender-Verkauf zum Kapellenbau.

Dafür dankte schließlich Diözesankurat Tobias Dirksmeier, der zuvor die aktuellen Pläne und Entwicklungen zum Großprojekt des Diözesanverbandes vorstellte. Auch Förderer-Vorsitzender Dietmar Vitt drückte seine Überzeugung für das Projekt aus, die bei der letzten Diözesanversammlung bestärkt wurde. „Wir möchten hier eine Kirche bauen“, sei der Tenor gewesen, „das hat mich wirklich beeindruckt“, so Vitt. Und so war es nicht verwunderlich, dass die Freunde und Förderer für den Kapellenbau mit dem Beschluss zur Förderung „ein Zeichen“ setzen wollten.

Diözesankurat Tobias Dirksmeier berichtete neben dem Kapellenbau auch von Neuigkeiten aus dem Diözesanverband, während die Zahl der Fragen und Meinungen der Ehemaligen jedoch zeigte, dass der Kapellenbau auf großes Interesse stieß. Wann jedoch der erste Spatenstich gemacht wird, dazu konnte Dirksmeier keine Angabe machen, derzeit werden noch die genauen Pläne angefertigt, das Grundstück gegenüber dem „Euelenspiegel“, also die zukünftige Kapellenfläche, soll aber in diesen Tagen gekauft werden.

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Gespannt lauschten die Mitglieder während der Versammlung den Ausführungen des Vorstandes.

In seinem Jahresbericht resümierte Vorsitzender Dietmar Vitt, dass „die Zusammenarbeit mit dem Diözesanverband gut klappt“. So habe beispielsweise ein Gespräch mit Finanzexperten aus den Reihen der Mitglieder stattgefunden, wie ein „Blick in die Zukunft“ des Diözesanverbandes aussehen könnte. „Das war sicherlich der erste Schritt auf einem längerem Weg“, so Vitt. Der Werbe-Flyer der Freunde und Förderer wurde neu aufgelegt und zurzeit entsteht ein eigener Internetauftritt für den rund 160 Mitglieder zählenden Verein. Zur Förderung des Kapellenbaus wurde auch ein Jahreskalender für die nächsten drei Jahre aufgelegt. „Von Pfadfindern gemacht, für alle nutzbar“, warb Dietmar Vitt für den Verkauf. Dabei galt der Dank der Versammlung vor allem Bettina Tanreuther und Diözesan-Geschäftsführer Ulrich Weber, die die Umsetzung voran getrieben hätten.
Bei den Wahlen wurde das komplette Vorstandsteam wiedergewählt. Dietmar Vitt bleibt erster Vorsitzender, die Vizeposten haben Hans-Georg Hunstig und Susanne Skaliks-Weitner inne. Roswitha Breker führt die Kasse.
Während der Versammlung stand aber auch das Wiedersehen mit vielen Freunden aus der aktiven Zeit bei den Pfadfindern im Mittelpunkt. Morgens wurde der Gottesdienst in Kallenhardt besucht, danach wanderte man gemeinsam zum Diözesanzentrum. In gemütlicher Runde klang dann der Tag am „Eulenspiegel“ aus.

Text und Fotos: Dirk Lankowski, Pressereferent des Diözesanverbandes

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