Friedenslicht leuchtet in Paderborn

veröffentlicht am 18. Dezember 2009

FriedenslichtEBPADERBORN Das „Friedenslicht aus Bethlehem“ leuchtet auch im Paderborner Bischofshaus:  Tobias Dirksmeier, Diözesankurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Erzbistum Paderborn, Annemarie Schulte, Diözesanvorsitzende der DPSG, und Tobias Babusch, Diözesanvorsitzender der DPSG, überreichten es am Freitag Erzbischof Hans-Josef Becker. Zuvor besuchten die Pfadfinder Generalvikar Alfons Hardt, der die in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündete Flamme stellvertretend für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf seinen Schreibtisch im Erzbischöflichen Generalvikariat stellte.
Es sei eine stete Aufgabe, sich um Mitglieder zu kümmern und auch geistliche Angebote zu machen, so Erzbischof Becker im Gespräch mit den Diözesanvertretern der Pfadfinder. Die geistliche Dimension eines Engagements müsse gelebt und an die kommenden Generationen weiter gegeben werden. „Als getaufte Christen sind wir Herausgerufene und dazu gesandt, in der Kirche und damit in einem anderen Lebenshorizont unsere Talente einzubringen“, so Erzbischof Becker. Der Verband sei im Erzbistum Paderborn gut aufgestellt und verzeichne eine stabile Entwicklung bei der Mitgliederzahl, informierte die Diözesanvorsitzende. „Ich werde ihre Arbeit weiterhin mit Interesse verfolgen“, sagte Erzbischof Becker zum Abschluss des kurzen Treffens.FriedenslichtGV
Er sei gut in seiner neuen Aufgabe als Diözesankurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg im Erzbistum Paderborn angekommen, sagte Tobias Dirksmeier, der seit Juni dieses neue Amt wahrnimmt, im Gespräch mit Generalvikar Alfons Hardt. Er sehe darin eine reizvolle Aufgabe und die Möglichkeit, sich persönlich weiter zu entwickeln und zu lernen. Er informierte den Generalvikar, dass der Bau einer Kapelle im Diözesanzentrum der Pfadfinder in Rüthen von einem großen ehrenamtlichen Engagement unterstützt werde.
Die diesjährige Aktion, bei der evangelische und katholische Pfadfinder das „Friedenslicht aus Bethlehem“ weiterreichen, steht unter dem Motto „Mauern brechen – Frieden finden – Hoffnung geben“. Der ökumenische Aussendungsgottesdienst für das Friedenslicht wurde am vergangenen Sonntag in der Dortmunder Propsteikirche gefeiert. Von dort aus bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht in die Kirchengemeinden des Erzbistums. Besucher der Weihnachtsgottesdienste können die Flamme als Zeichen des Friedens mit nach Hause nehmen. Das Friedenslicht leuchtet zu Weihnachten auch in Krankenhäusern, Altenheimen, Rathäusern, Haftanstalten, Verwaltungen, Wohnungslosenunterkünften und an vielen weiteren Orten.


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