„Jahrbuch der kirchlichen Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn“ erschienen

veröffentlicht am 15. April 2010

PADERBORN „Vielfältig, dynamisch, spirituell und gesellschaftlich engagiert zeigt sich katholische Jugendarbeit an den verschiedensten Orten in unserem Erzbistum.“ Generalvikar Alfons Hardt würdigt mit diesen Worten die Initiativen und Projekte junger Menschen, die im jetzt erschienenen „Jahrbuch der kirchlichen Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn“ vorgestellt werden. Auf 56 Seiten informiert die Broschüre über besondere Aktivitäten und Angebote kirchlicher Jugendarbeit, die im Erzbistum Paderborn stattfanden.
Das Jahrbuch präsentiere „Erfolgs-Geschichten“, die beispielhaft aufzeigten, wie facettenreich und motiviert junge Menschen selbst Kirche und Gesellschaft gestalten würden, so Generalvikar Hardt in seinem Vorwort. Junge Menschen handelten dabei eigenständig und würden so ihr „spezifisches Charisma“ an den unterschiedlichen Orten in Kirche und Welt einbringen. „Dazu sind Freiräume erforderlich und die Erfahrung einer einladenden, lebendigen und glaubwürdigen Kirche.“
Katholische Jugendarbeit fördere junge Menschen persönlich, sozial, kulturell, politisch und religiös, so Generalvikar Hardt weiter. Sie unterstützte sie in ihrem Menschsein und in ihrer Menschwerdung. Dabei seien vor allem eine wertschätzende Haltung und Pädagogik, vertrauensvolle Beziehungen und Gestaltungsmöglichkeiten unerlässlich. „Auf der Grundlage einer personalen Beziehungskultur bietet katholische Jugendarbeit vielfältige Möglichkeiten sowie alltägliche und spezifische Lernorte, an denen junge Menschen die Kirche und ein Leben aus dem Glauben erfahren können.“ Diese seien mit ihrer Freiwilligkeit und Verortung in der Freizeit auch zukünftig unverzichtbar.
Das neue Jahrbuch vermittle einen „kurzweiligen und prägnanten“ Einblick in die Lebendigkeit der katholischen Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn, so Generalvikar Hardt zum Abschluss seines Vorwortes. „Den vielen ehrenamtlichen, hauptberuflichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der katholischen Jugendarbeit gelten mein Dank und meine Wertschätzung für ihr Engagement und ihre Fachlichkeit in dem wichtigen pastoralen Handlungsfeld unseres Erzbistums.“
Im „Jahrbuch der kirchlichen Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn“ wird unter anderem die „72-Stunden-Aktion“ des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) vorgestellt, bei der im Mai 2009 unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ rund 10.000 Kinder und Jugendliche aus dem Erzbistum mitgewirkt haben. Unter der Überschrift „Zwei plus“ werden Kooperationsmöglichkeiten zwischen Schule und Jugendarbeit dargestellt, „Jesus-Freunde“ ist der Titel eines Beitrags über die Messdienerarbeit im Erzbistum. Im neuen Jahrbuch werden auch „Jugendkirchen“ dargestellt, die mittlerweile an zwanzig Orten im Erzbistum von jungen Menschen durchgeführt wurden. Neben den Weltjugendtagen wird die im Kardinal-Degenhardt-Haus, dem Jugendhaus des Erzbistums in Hardehausen, durchgeführte Jugendkulturwoche „AusdruXstark“ präsentiert. Auch die katholischen Jugendverbände im Erzbistum Paderborn stellen ihr vielfältiges Engagement vor. Interviews mit Benedikt Sturzenhecker, Professor für Sozialpädagogik an der Universität Hamburg, Dorothee Rudolphi, ehrenamtliche Diözesanleiterin der Kolpingjugend, und Dechant Benedikt Fischer, Dechant des Dekanates Paderborn, vervollständigen das neue Jahrbuch. „Insgesamt ein buntes und vielfältiges Heft, das die Vielfalt der kirchlichen Jugendarbeit im Erzbistum Paderborn schlaglichtartig beleuchtet“, so Karl-Heinz Stahl, Koordinierender Leiter der Abteilung Jugendpastoral – Jugendarbeit im Erzbischöflichen Generalvikariat, und Kathrin Jäger, Diözesanvorsitzende des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Erzbistum Paderborn.


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