ZOOM ökologisch: statt Hum-Bold und Holzfinger kamen Angela Merkel und Herr Obama

veröffentlicht am 21. Oktober 2011

RÜTHEN Zwei Wochen früher als sonst kamen am Eulenspiegel die Jungpfadfinderleiterinnen und Jungpfadfinderleiter des Diözesanverbandes zur traditionellen Fortbildung ZOOM am vergangenem Wochenende zusammen. In diesem Jahr sollte es mit Hilfe von Hum-Bold und Holzfinger einen Ausflug in die Ökologie geben. Gemeinsam mit vielen Agenten wollten sie herausfinden, was am Klimawandel eigentlich richtig und wichtig ist und was nur Panikmache.

Doch leider ließen die Agenten Hum-Bold und Co sitzen. Nur insgesamt acht von ihnen fanden den Weg nach Rüthen. Daher strickte das Vorbereitungsteam das Programm kurzerhand um. Die eigentlich für das komplette Wochenende geplante Spielgeschichte blieb in der Schublade; stattdessen konzentrierten sich die Teilnehmer auf Inhalte und Methoden, die es auch in einer Juffi-Truppstunde vor Ort ermöglichen, mit Juffis zu diesem aktuellen Thema zu arbeiten.

Bei strahlendem Sonnenschein fand auf der Terrasse eine Klimakonferenz statt.

Zu Beginn gab es einen Input-Vortrag zum Thema. Aufgrund einiger Spiele wissen nun alle, wer oder was „Albedo“ ist, woher „betrunkene“ Bäume kommen und warum die letzte Eiszeit „Würm“ heißt. Trotz der geringen Teilnehmerzahl waren die Leiter mit Engagement bei der Sache. So wunderte es dann nicht, dass sich nach der Mittagspause alle bei einer Klimakonferenz wiederfanden, in deren Mitte die Moderatorin auch Angela Merkel – leider heiser, daher musste Umweltminister Röttgen auf die prekären Fragen der Entwicklungsländer Bangladesh und Äthiopien antworten – und Herrn Obama begrüßen durfte. Bei herrlichem Herbstwetter wurde auf der Terrasse des Eulenspiegels getagt und es wurden die drängenden Klimafragen dieser Zeit beleuchtet.

Beim Klima-Activity konnten die Teilnehmer ihre Kenntnisse überprüfen.

Nachdem die Prominenz vom neuen ICE-Bahnhof Rüthen wieder abgereist war, ermittelten die Teilnehmer noch ihren ökologischen Fußabdruck, lernten die Hausrallye des Eulenspiegels kennen und reflektierten ihr eigenes Mobilitätsverhalten. Zusammen mit den Spielen vom Vormittag bekamen alle so ein gutes Bündel an Ideen und Methoden geboten, aus denen abends dann noch zwei exemplarische Truppstunden gestrickt wurden. Diese können nun direkt zu Hause umgesetzt werden.

In der Reflexion betonten alle, dass es ein sehr entspanntes Wochenende gewesen sei. Auch ohne die traditionelle ZOOM-Party (stattdessen gab es Lagerfeuerromantik) kam gute Stimmung auf und es war auch Zeit zu persönlichem Austausch.

Trotzdem möchte das Vorbereitungsteam gerne wissen, was Ursache war:
Warum haben sich in diesem Jahr so wenig Leiter zu ZOOM angemeldet?
Termin war in diesem Jahr früher und somit nicht brauchbar; ich hatte generell keine Zeit, ich hatte keine Lust zu ZOOM, das Thema war uninteressant; zu viele Parallelangebote?? Werbung zu wenig? Ausschreibung nicht angekommen?
Alle Leiter sind eingeladen sich zu melden, einfach an jungpfadfinder@dpsg-paderborn.de

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