Vorstand zieht „100-Tage-Bilanz“

veröffentlicht am 9. September 2012

Ihre „100-Tage-Bilanz“ zogen Anna Werner und Jan-Philipp Krawinkel als Diözesanvorstand der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Erzbistum Paderborn am Samstag. Während der Diözesanversammlung im Pfadfinderzentrum „Eulenspiegel“ bei Rüthen blickten sie auf die Arbeit der letzten Monate zurück und bedankten sich den hilfsbereiten Mitstreitern im Diözesanverband. 72 Stunden im Zug oder 6000 Kilometer im Auto, so sah die Mobilitätsbilanz der beiden Ehrenamtlichen aus. Dafür habe man die Bezirke im Diözesanverband besucht, Arbeitskreise und Gruppen getroffen und an Plänen für die Zukunft gearbeitet.

Ein zum Greifen nahes Zukunftsthema ist weiterhin der Kapellenbau am Diözesanzentrum in Rüthen. „Wir haben mit den Ausschreibungen für die Gewerke begonnen und suchen nach Großspendern, die uns unterstützen wollen“, berichtet Anna Werner, schließlich soll das Bauvorhaben im nächsten Jahr beginnen.

Auf der Suche ist der Verband nach einem Diözesankuraten, der die Geistliche Verbandsleitung übernimmt. Das Erzbistum Paderborn habe signalisiert, im nächsten Jahr wieder einen Priester freizustellen. „Wir wollen jetzt Gespräche mit Interessierten führen und möglichst auf der Frühjahrsversammlung einen neuen Kuraten wählen“, formulierte Jan-Philipp Krawinkel das Ziel. „Die Erfahrungen in der katholischen Jugendarbeit der letzten Jahre machen deutlich, dass die verbandliche Jugendarbeit in besonderer Weise ein Ort ist, an dem junge Menschen das erste Mal mit Kirche in Berührung kommen“, so Jan-Philipp Krawinkel. Interessierte Seelsorger hätten so die Möglichkeit, zusammen mit engagierten Ehrenamtlichen in jungen Menschen die Taufberufung zu wecken und sie zu ermutigen, ihren Glauben bewusst zu leben.

Weiterhin beschäftigten sich die Delegierten aus den Bezirken und Arbeitskreisen mit der Leiterausbildung. Fragen nach einer nachhaltigen Verbesserung der Ausbildungsstrukturen sowie der Gründung einer Arbeitsgemeinschaft „AG Ausbildung“ prägten die Diskussion.

Bevor am Abend gemeinsam Gottesdienst mit Pater Guido Hügen gefeiert wurde und der Abend mit einer Dankeschönparty ausklang, legten die Delegierten beim traditionellen „Rackern für Rüthen“ Hand an und verschönerten den Zeltplatz und das Jugendbildungshaus.