BDKJ-Diözesanversammlung tagte am Wochenende am Möhnesee

veröffentlicht am 6. November 2012

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum Paderborn hat einen neuen Diözesanvorstand. Die BDKJ-Diözesanversammlung wählte am Wochenende für drei Jahre Sebastian Koppers-Löhr als Diözesanvorsitzenden. Zusammen mit Kathrin Jäger (Diözesanvorsitzende) und Vikar Thomas Bensmann (Diözesanseelsorger) bilden sie den Vorstand des Dachverbandes der zehn Katholischen Jugendverbände mit 70 000 Kindern und Jugendlichen in Süd- und Ostwestfalen sowie dem östlichen Ruhrgebiet.

Sebastian Koppers-Löhr folgt im BDKJ-Diözesanvorstand Andreas Tillmann, der im Sommer seine Amtszeit beendet hat. Der 34-jährige Sozialpädagoge und Industriekaufmann kommt aus Verl und ist zurzeit noch als Referent der Katholischen Landjugendbewegung tätig. Ehrenamtlich engagiert ist Sebastian Koppers-Löhr in der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG), deren Diözesanleiter er von 2002 bis 2004 war.

Im Januar wird der neue Diözesanvorsitzende sein Amt in der Diözesanstelle in Paderborn antreten und die Interessenvertretung der zehn Katholischen Jugendverbände übernehmen. Sebastian Koppers-Löhr: „Die Katholischen Jugendverbände sind für mich der beste Ort, an dem Kinder und Jugendliche selbstorganisiert und mitbestimmend aktiv sind, einen tollen Zugang zur Katholischen Kirche bekommen und gemeinsam ihre Freizeit verbringen.“ Die Schwerpunkte seiner Arbeit sieht der neue Diözesanvorsitzende darin, die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement abzusichern, die Aus- und Fortbildung von Gruppenleiterinnen und Leitern zu stärken, Jugendverbandsarbeit in den neuen Pastoralen Räumen zu verankern und das Verhältnis zur Schule weiter zu klären und zu schärfen. „Jugendverbände sind für mich ein wichtiger Impulsgeber für Kirche und Gesellschaft“, so Koppers-Löhr.

Während der dreitägigen Diözesanversammlung am Möhnesee diskutierten die Delegierten aus den Regional- und Mitgliedsverbänden aktuelle jugend- und kirchenpolitische Themen. Die katholischen Jugendverbände fordern mit den Kampagnen „U28- die Zukunft lacht“ und „Umdenken – Jungdenken“ die Landespolitiker auf, bei allen Entscheidungen dem Wohl der Jugendlichen und Kinder Vorrang einzuräumen. „Alle politischen Bereiche müssen durch die Brille der jungen Generationen betrachtet werden und zwar bevor Entscheidungen getroffen werden“, so Diözesanvorsitzende Kathrin Jäger.

Wachsam beobachten die Katholischen Jugendverbände auch die Veränderungen der pastoralen Situation im Erzbistum Paderborn. Nicht umsonst machen sie sich zusammen mit den weiteren Akteuren der Katholischen Jugendarbeit für das Thema „Perspektive Zukunft – Jugend gestaltet Kirche“ stark. „Bei allen Veränderungen in den Pastoralen Räumen dürfen die junge Katholiken nicht vergessen werden“, mahnt Diözesanseelsorger Thomas Bensmann.