BiKuG’17 Kongressbericht

veröffentlicht am 14. Juni 2017

VIDEOBERICHT ZUM KONGRESS

Auf dem Kongress wurden die Teilnehmenden gebeten, sich einen aus 45 Netzwerkbegriffen auszusuchen und zu begründen, warum das auf ihr Engagement zutrifft:

DER BERICHT ALS TEXT

Am Samstag, den 10. Juni 2017 fand in den neuen Räumen der frisch eingeweihten St. Georgs Kapelle am DPSG Diözesanzentrum in Rüthen der Kongress zur Zukunft der Mittleren Ebene statt. Gastgeber war die Steuerungsgruppe zum Projekt „BiKuG’17“ – eine Projektstelle zur Begleitung der Mittleren Ebene im Kontext der DPSG. Knapp 40 Netzwerkgärtnerinnen, Netzwerkdesigner und Netzwerkanheizerinnen machten sich als Haup- und Ehrenamtliche sowie Hauptberufliche auf den Weg nach Rüthen um den Herausforderungen einer komplexen Mittleren Ebene zu begegnen und Lösungsansätze zu beraten. Zu den Gästen zählten nicht die ehrenamtlichen Vorstände innerhalb der DPSG und ein Großteil der Dekanatsreferentinnen für Jugend und Familie, sondern auch Bernhard Leifeld, Leiter der Abteilung Jugendpastoral sowie des Sebastian Koppers, BDKJ Diözesanvorsitzender Paderborn.

In einem kreativen Einstieg stand ein Kennenlernen statt, bei dem deutlich wurde, wer mit wem schon „vernetzt“ ist. Zur Visualisierung diente ein Seil, welches zwischen den Teilnehmenden gespannt wurde.

Zu den zentralen Inhalten zählte der Impulsvortrag von Projektreferent Christopher H. Stappert, der die Themen der Akteure selbst aufgriff. Dazu wurden im Vorfeld zahlreiche Interviews geführt, die im Abschlussbericht des Projektes im Detail erläutert werden.

Vorgestellt wurde auch das Projekt „digitales Kartenmaterial“ von Thomas Drewes, Geoinformatiker beim Erzbistum Paderborn. Künftig sind alle kirchlichen und verbandlichen Strukturen online abrufbar. Am Projekt arbeitet der Projektreferent gemeinsam mit dem BDKJ Diözesanverband und der Abteilung Jugendpastoral.

Im Open-Space Format des Kongresses wurden in selbstorganisierten Gruppen zentrale Themen und Herausforderungen der Mittleren Ebene teils kontrovers diskutiert. So wurde überlegt, ob es künftig gemeinsame Antrittsbesuche von Verbands- und Dekanatsreferenten für Jugend und Familie bei neu gewählten Vorständen der Mittleren Ebene in den Verbänden geben soll. Auch für die Regionen stand das „Kontakteknüpfen“ im Vordergrund. So gab es gegenseitige „Aha-Effekte“ bezüglich Zuständigkeiten für Unterstützungsstrukturen.

Im Abschlussplenum wurden Handlungsoptionen festgehalten. Ein Gottesdienst zum Schluss nahm das Erlebte ins Gebet und sorgte für die „vertikale Verknüpfung nach oben“. Es wurde deutlich, dass es sich lohnt, das Netz trotzdem immer wieder auszuspannen (vgl. Joh 21,1ff.)

Am Ende gingen alle bereichert wieder zurück in ihre Netzwerkwirkstätten in die Pastoralen Räume, Dekanate und Verbände.

 

Bild einer Flipchart.

Handlungsimpulse des Plenums am Ende des Kongresses

 

Hintergrund: BiKuG’17 steht für „Bezirke in Kirche und Gesellschaft“ und ist seit Oktober 2015 ein auf zwei Jahre angelegtes Projekt zur Reflexion der Mittleren Ebene und der Frage zum Selbstverständnis kirchlicher Verbandsidentität der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg im Erzbistum Paderborn. Das Erzbistum Paderborn hat zusammen mit dem BDKJ und den Bezirksvorständen das Projekt zum großen Teil mitfinanziert.