Ist es bei Euch Brauch, das Lager mit eisernen Strumpfhosen zu besteigen, was?

veröffentlicht am 10. Oktober 2018

Gemütliches Beisammensein im Schlosskeller

„Wo wollt Ihr hin?“ – „Ich habe den Gral gesehn! Ich habe das heilige Loch gesehn, hier in diesem Schloss!“

Ungefähr so wurden der Björn und ich auf Burg Rieneck im schönen Spessart begrüßt, mit einer Jurte im Burghof und Lagerfeuer.

So sollte das Abenteuer beginnen, meine erste Bundesstufenkonferenz und damit auch der Start in mein Amt als Diözesanreferentin.

Nach einem ersten Kennenlernen am Freitagabend und einem gemütlichen Tagesausklang, begann die Konferenz am Samstagmorgen so richtig. Beschlussfähig waren wir Roverstufenvertreter schon mal – geistig wie physisch. Die erste Amtshandlung bestand daraus einen neuen Bundesreferenten zu votieren. Zur Wahl stellte sich Jonas Limbrock, der auch einstimmig von der Bundeskonferenz für das Amt empfohlen wurde. Praktisch, dass Dominik Naab (jetzt ehemaliger Bundesvorstand) da war und Jonas direkt berufen konnte. Im gleichen Atemzug verabschiedete Dominik auch den alten Bundesreferenten Christoph Rechsteiner, aber der gebührende Abschied sollte später am Abend stattfinden.

Vor der Mittagspause haben wir uns in den Regionen getroffen, für den DV Paderbjörn äh… Paderborn war das die Region West und zusammen mit den DVs Aachen, Köln, Essen und Münster haben wir uns darüber ausgetauscht was im letzten Jahr passiert ist und was im nächsten Jahr ansteht. 40 Jahre Rovercamp sage ich da nur…

Nach der sonnigen Mittagspause ging es mit einem spannenden Studienteil zu „Irgendwas mit Medien“ weiter. Ein produktiver Austausch regte neue Ideen an und wir konnten einiges an Motivation mitnehmen. Lasst euch überraschen, was in Zukunft auf euch zu kommt!

Nach dem Abendessen gab es einen Wortgottesdienst der anderen Art – „Always look on the bright side of life“ hat mehr als nur einen Refrain und Rollenspiele funktionieren auch improvisiert.

Im Anschluss fand endlich die große Samstagabend-Show statt, als Gast Christoph, gespielt wurde „Prism is a Dancer“ (bekannt aus dem Neo Magazin Royale). Isländische Sprichwörter mussten erraten, Gießkannen mit ominösem Inhalt getestet und die neusten Ballermann-Hits erkannt werden. Wir und vor allen Dingen Christoph hatten unseren Spaß. Danke an dieser Stelle für deine jahrelange Arbeit und dein Engagement.

Zum Abschluss des Tages haben uns die ausrichtenden Diözesen noch ein fantastisches Bier-Tasting geboten. Großartig vorbereitet, mit eigenen Bierdeckeln auf dem die zu probierenden Sorten abgestrichen wurden. Im Kokosnuss-Design versteht sich.

„Oh das ist nur ein Kratzer“ „Ein Kratzer? Euer Arm ist ab!“ „Ist er nicht!“ „Und was ist das da?“ „Oh macht nichts es gibt schlimmeres“

Nach dem Motto wurde dann Sonntagmorgen weiter getagt. Der BAK (Bundesarbeitskreis) stellte seine Schwerpunkte für das nächste Jahr vor, unter anderem wird weiter an den internationalen Beziehungen gearbeitet, die Woodbadge-Ausbildung soll weiter verbessert werden, die Ordnung bekommt einen neuen Touch und…

… zudem wurde beschlossen, dass es bald ein Bundesstufenunternehmen geben soll. Wann? 2020/2021 Was? Das steht noch aus, der BAK arbeitet daran. Habt ihr Ideen? Immer raus damit, wir sind jetzt mittendrin ud voll dabei.

„Ich ging im Wald so für mich hin und nichts zu suchen war mein Sinn“ – und gefunden habe ich viele neue Freunde und eine Menge Motivation.

Wir sehen uns, eure Diana (& Björn)