Die Jula geht nach Afrika

veröffentlicht am 30. Juni 2019

Jula Wolf macht ihr FSJ in Afrika

Hallo! Ich bin die Jula und fahre bald nach Kapstadt. Warum ich das mache, wiso Rover generell über ein FSJ nachdenken sollten und welche Hilfe ich noch brauche erzähle ich euch hier.

Ich bin 19 Jahre alt und Mitglied der Rover- und Leiterrunde im Stamm Dortmund-Husen. Seit meinem siebten Lebensjahr bin ich leidenschaftliche Pfadfinderin und bei jeder Aktion dabei. Vielleicht haben wir uns ja schon im Rovercamp oder auf einer Aktion gesehen.

Bei der DPSG habe ich gelernt wie glücklich es mich macht, wenn ich sehe, wie viel Freude wir den Kindern mit unserem Einsatz bereiten. Besonders toll finde ich es, wie einfach es manchmal ist Kinder glücklich zu machen, weil sie noch die „kleinen Dinge“ im Leben besonders finden: Ein gemeinsames Lagerfeuer mit Gitarre und Gesang oder die Übergabe des ersehnten Messerführerscheins. Ich arbeite gerne im Team und weiß das ich mich auf Pfadfinder verlassen kann.

Bevor ich bald studiere, im Moment mache ich noch mein Abitur fertig, um dann voll ins Berufsleben einzusteigen, möchte ich einen lang gehegten Traum verwirklichen. Und zwar werde ich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Südafrika der NSO „Scouts South Africa“ unterstützen.

Darum ziehe ich für ein Jahr nach Kapstadt, eine der größten Städte Südafrikas und der Sitz des südafrikanischen Parlaments. Dort werde ich einen Freiwilligendienst im Scout Office der SCOUTS South Africa absolvieren.

Eigentlich weiß ich noch nicht so viel von dem was auf mich zukommt, aber ich habe schon eine Aufgabenliste. Ich soll viele Dinge mache, vor allem aber:

  • Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Büro bei alltäglichen Dingen zu unterstützen
  • Projekte planen und durchzuführen
  • Die Leiterausbildung vor Ort zu unterstützen
  • Besuchergruppen aus Deutschland begleiten

Voraussichtlich werde ich auch ein paar Aufgaben aus der Öffentlichkeitsarbeit übernehmen und, wie bei Pfadfindern überall üblich, auch bei den anfallenden handwerkliche Dingen anpacken. Mein Freiwilliges Soziales Jahr wird zwar größtenteils über
das „Weltwärts“ Programm der Bundesregierung gefördert, dieser Topf ist aber begrenzt. Damit mehr Rover (und andere Jugendliche natürlich auch) die Möglichkeit eines Freiwilligen Sozialen Jahres haben, sind wir Freiwilligen aber gebeten, zusätzlich um Spenden zu werben.

Das ist natürlich auch ein Grund für diesen Artikel: Wir FSJ’ler/-innen brauchen für die Organisation, die zu großen Teilen über die DPSG läuft, Spenden. Das geht mit kleinen Beträgen moatlich oder auch einmalig. Wenn du helfen kannst und möchtest, hilft du mir und den anderen natürlich auch praktisch sofort weiter. Wenn du Fragen hast oder noch mehr über das Programm wissen möchtest, melde dich einfach bei mir jula.wolf@gmx.de

Spenden geht so:

Bundesamt Sankt Georg e.V.
Pax-Bank eG
BIC: GENODED1PAX
IBAN: DE34370601932000110119
Verwendungszweck: „Spende DPSG, FWD 1920“

PS: Ich bin dieses Jahr im Rovercamp nicht dabei – denn da bin ich schon weg 😉