ROVERova fáze překvapivě navštívila Prahu

veröffentlicht am 3. Juni 2019

An einem leicht verregneten Abend trafen sich seltsame Gestalten in Kluft und rotem Tuch am Dortmunder Hauptbahnhof. Sie kamen dorthin weil Ihnen versprochen wurde, Sie würden von dort aus ins Unbekannte gebracht werden -für dreißig Stunden. Und so versammelten sie sich, dem Ungewissen zu trotzen, die Komfortzone zu verlassen und der Lust am Reisen zu fröhnen. Aus dem ganzen Diözesanverband waren sie gekommen um sich gemeinsam auf die Fahrt ins Unbekannte zu begeben.

An neuen Erfahrungen mangelte es dann bereits vom Start weg nicht: Der eigens gecharterte Doppeldeckerbus wurde zwar erfolgreich, pünktlich und vollzählig geentert, war aber leider zu hoch für Dortmunder Brücken. Nach einem brückenlosen Umweg ging es dann aber erfolgreich zu einem Zwischenstopp in Bad Wünnenberg, um die zweite Hälfte reisewilliger Rover einzusammeln.

„Spuren hinterlassen“ – genau das richtige für Rover

Wären der Fahrt nach Prag, wobei dieses Ziel bis dato noch unbekannt war, wurden bereits Kleingruppen gebildet und Teams zusammengestellt. Es fanden sich dann auch recht schnell neue Teams mit knappen zehn Teilnehmern, die sich dann in den Pausen auch außerhalb des Busses richtig kennen lernen konnten.

So fuhr die Gemeinschaft dann die ganze Nacht hindurch durch unbekanntes Land. Man munkelt auch, einige Rover (und anonyme AK’ler) hätten tatsächlich die ganze Busfahrt über geschlafen – Bis zum erwachen am frühen Samstagmorgen, mitten in der Großstadt Prag.

Um in der frühen Stunde wach zu werden, hatte Marcel vom DAK ein paar schöne und aktive Spiele in die vorbereitet. Unter uhrzeitbedingt wenigen, aber sehr neugierigen tschechischene Blicken wurde mitten in Prag gelaufen, gerufen und der Geist geweckt.

Die Gruppen bekamen dort auch Ihre Aufgaben, unter anderem berühmte Sehenswürdigkeiten die sie in jedem Fall besuchen und deren Hintergründe mussten. Mit den Aufgabenstellungen im Gepäck wurden die knapp 70 abenteuerlustigen Rover dann auf die Stadt losgelassen.

„Live“ aus der Reflexion

  • Eine vollständig fremde Stadt von Null auf „du musst hier einen Tag überleben“ kennenlernen war sehr faszinierend
  • Meine Gruppe und ich saßen morgens früh im Bahnhof vorm Klavier und hörten Leuten beim Spielen zu während wir frühstückten
  • Das Kennenlernen anderer Rover aus dem Diözesanverband und das gemeinsame beobachten von anderen Touristen
  • Günther der Busfahrer
  • Die fantastische Aussicht über Prag
  • Es war lustig zu sehen, wie die Asiaten vor dem Glockenspiel ohne Grund und voller Erwartung geklatscht haben
  • zu Beginn der Fahrt wurden direkt schon dort neue Kontakte geknüpft wurden
  • Das wir durch Zufall einen anderen Rover aus meinem Stamm in Prag getroffen haben

 

„Schickt einen Selfie“ – Rover unterwegs

Am Abend schleppte sich die große Roverrunde pünktlich wieder zum vereinbarten Treffpunkt. Zu Füßen der Statue Winston Churchills wurden dann die Referate über die Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse in Prag gehalten. Über Prag mit der größten befestigten Burganlage der Welt gab es viel zu lernen, über die bewegte Geschichtre der Stadt, Hintergründe, Legenden und vor allem einiges über die Sehenswürdigkeiten Prags und deren Herkunft.

Bevor es dann auf die Fahrt zurück nach Hause ging, gab es Urkunden: für den „unnützesten Gegenstand im Gepäck“ (die aufblasbare Gitarre) oder die „beste Aktion“ (Dosennudeln im Touristenpark koschen).

Pünktlich nach dreißig Stunden konnte die Fahrt mit der großen und traditionellen „Nehmt Abschied Brüder“ Runde beendet werden.

Die Tour hat großen Spaß gemacht und sehr viel Neues gebracht. Wir hoffen auf eine Fortsetzung, spätestens im nächsten Jahr – mal sehen wo es dann hingeht …

Euer Lieblings-DAK