Roverrotes Feuerwerk zum 40. Jubiläum von Rovercamp

veröffentlicht am 24. September 2019
Rover kommen am großen Feuer in der Arena zusammen

Über 600 Rover aus dem ganzen Bundesgebiet kamen zur Expedition in die „roverlabs“, ins größte regelmäßige #roverschutzgebiet Deutschlands. Drei Tage lang wurde in Rüthen versucht, verstanden, verbessert und natürlich auch gefeiert.

Am traditionellen zweiten Wochenende nach den Sommerferien mussten Rover und Roverleiter aus ihren Schwarzzelten heraus vielfälige Talente unter Beweis stellen. Getragen von diesjährigen Camp-Motto „roverlabs – versuchen.verstehen.verbessern“ transformierten sich die versammelten Rover in neugierige Forscher, clevere Tüftler und wahnsinnige Wissenschaftler.

Auch am Essen wurde geforscht und verbessert

Natürlich durfte auch die beliebte Rovercamp-Kapellendisco nicht fehlen. Hier erforschten hunderte Rover den Fussboden der St. Georgskapelle auf dem Eulenspiegel sehr genau, denn die Teilnahme ist nur ohne Schuhe, also auf Socken (und Barfuß) erlaubt.

Rovercamp-2019-PJ-1

Am Eulenspiegel begrüßte das große stimmungsvolle Roverlabs-Lagertor die rote Stufe. Hindurchgegangen, befand man sich bereits in einer anderen Welt. Weit und breit waren weiße Kittel, seltsame Kopfbedeckungen und rauchende Versuche zu sehen. Nach einem Empfang im riesigen Schwarzzelt-Labor, natürlich ebenfalls von Rovern aufgebaut, wurde das Jubiläumunswochenende offiziell begonnen.

Veruschen.Verstehen.Verbessern bedeutet „Wissenschaft erleben“

Während die Kapelle am nächsten Morgen, natürlich ebenfalls von freiwilligen Rover-Teams, gelüftet und aufgeräumt wurde, starteten die restlichen Roverinnen und Rover in die Roverlabs. Die mitgebrachten und gut vorbereiteten Workshops zogen so viele Foscherinnen und Forscher auf den Zeltplatz, dass ein kreativer und reger Wissensaustausch auf dem Platz stattfand.

Heizkissen mit Haushalsmitteln selbermachen

So konnte man in unzähligen Workshops beispielwise das Zusammenspiel der menschlichen Sinne am eigenen Leibe erleben, Solarenergie verstehen, umweltfrundliche Kunststoffe herstellen oder seine Bastelkünste in der Elektrotechnik verbessern. Dabei bewiesen die Rover beinahe grenzenlose Experimentierfreudigkeit und umfassende Neugier. Die Angebote wurden daher sehr gut angenommen und natürlich von den Rovern bewertet: Die besten drei Workshops werden vom Rovercamp-Team mit Preisen belohnt.

Campeigene Nobelpreise

Platz #1 für die DPSG Lippborg

Den dritten Platz, und damit den Nobelpreis der Physik, gewann der Stamm Hamm-Heessen mit der „Wissenschaftlichen Analyse“.

Den zweiten Platz, den Nobelpreis der Biologie, nahm der Stamm Dreis-Tiefenbach mit der Entdeckung der Zentrifugalkraft mit nach Hause.

Auf den ersten Platz wurde der Stamm DPSG Lippborg mit der „Erleuchtung“ votiert. Der Stamm erhielt dafür den Nobelpreis der Chemie und hat sich zusätzlich freien Eintritt zum nächsten Rovercamp für die ganze runde erarbeitet.

Der ereignisreiche Tag wurde dann auch verdient mit allen Rovern und Leitern im Schwarzzelt „Großlabor“ gefeiert. Die albekannte Live-Band „Finerib“ sorgte für eine ausgelassene Stimmung und heizte der Menge ein.

Der Himmel brennt

Da dieses Jahr das 40. Jubiläum des Rovercamps gefeiert wurde, gab es eine außerordentliche helle und vor allem rote Überraschung. Zum Ende der „offiziellen“ Feier wurde der Zeltplatz plötzlich in rot leuchtenden Rauch gehüllt. Die feiernden Tüftler und Forscher wurden mit spalierstehenden Rovern mit meterhohen bengalischen Feuern (natürlich in rot) zum großen rovercamp-Lagerfeuer geleitet, hinter dem ein wunderschönes Feuerwerk den Abend erhellte. Die Stimmung in diesem Moment ist kaum wiederzugeben; Wörter wie wunderschön, herzlich und romantisch fielen und vielleicht stammte das eine oder andere Glitzern ja aus ein wenig feucht gewordenen Augen. Natürlich nur des Rauches wegen.

Einer der schönsten Abende die man auf dem Rovercamp bisher erleben konnte. Viel rot und eine ganz besondere Stimmung zum 40. Jubiläum

Ein großer Abschied

Der Sonntag kam danach leider schneller als gedacht, und so hieß es am Sonntag für alle „Abschied nehmen“. Zuerst fand jedoch das gemeinsame Rover-Frühstück statt. Bei eigens zum Jubiläum zubereitetem Pulled Pork und Allerlei Rover-mitgebrachtem konnte sich die Riesen-Roverrunde zum letzten Mal (für diese Jahr) über das erlebte austauschen und die starke Gemeinschaft im Rovercamp genießen.

„Wer hart feiert kann, kann auch hart arbeiten“ – und auch gut essen

Durch das vielseitige Frühstück irgednwann endlich gesättigt, traten die Rover nach dem traditionellen „Nehmt Abschied Brüder“ Kreis wieder dem Heimweg an.

So wenig Worte für so viel Rovercamp

Das Rovercamp-Team sagt Danke für ein unvergessliches „40 Jahre Rovercamp“ Erlebnis. Rovercamp ist, und wird auch weiterhin, durch und durch ein Lager „von Rovern für Rover“ sein. An allen Stellen konnte Teamwork erlebt werden, neue Freunschaften geschlossen und vor allem eine unglaubliche Bereitschaft anzupacken erfahren werden.

Denn so läuft rovercamp.

Für die wundervollen Fotos (Rovercamp Galerie) ein dickes Dankeschön an das abgefahrene, schlaflose, unermüdliche und hochprofessionelle Media-Team mit Sebastian Humbek, Timo Willeke und Paul.