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Deutsche Pfadfinder*innenschaft St. Georg Diözesanverband Paderborn

Bilder vom Römercamp 2025

8. September 2025 (von: Björn Stromberg)

Seit 1979 zieht das rovercamp jedes Jahr eine stetig wachsende Schar „rovende“ aus dem ganzen Bundesgebiet nach Rüthen. Was als kleine Tradition begann, ist längst ein fester Fixpunkt im roverleben geworden. Auch in diesem Jahr haben sich fast sechshundert Rover auf den Weg gemacht, um eine unvergessliche Zeit „in schwarz“ miteinander zu verbringen.

Das Logo und Motto von rovercamp 2025, das „Römercamp“

Das diesjährige Motto lautete „Römercamp – SQPR, Semper Paratus que rover“ (Allzeit bereit wie ein rover) – und wer das Lager betrat, hatte sofort das Gefühl, in eine antike Epoche einzutauchen. Schon beim Ankommen waren Togen, Lorbeerkränze, Standarten, Säulen und Rüstungen zu sehen. rovercamp war nicht nur ein Lager, sondern ein echt römisches Lager.

Workshops – und Gewinner

Traditionell gibt es auf dem rovercamp eine riesige Auswahl an Workshops. Das liegt an dem Konzept der rover, das teilnehme Runden zwingend ein Angebot „mitbringen“ müssen. Diese „Workshops“ kamen, wenig überraschend, natürlich aus einer andren Zeit und ganz im Zeichen des alten Roms.

Es wurde gekocht, gebaut, Theater gespielt, verkleidet, geschmiedet, und gekämpft wie bei den Gladiatoren. Die Themenvielfalt war überwältigend, und so konnte jede rovende Person etwas finden, das zum eigenen Interesse passte.

Außerdem werden die besten drei Workshops (von den teilnehmden selbst) gewählt und gebührend prämiert. Der erste Platzt lockt zudem mit der kostenlosen Teilnahme am nächsten rovercamp, daher ist das Interesse groß, nur spannende uns lehrreiche Dinge anzubieten. Dieser Ehrgeiz war zwar groß, aber noch größer war die Begeisterung und der Spaß, mit dem die teilnehmenden dabei waren.

  1. Platz: „Pompejische Teigfladen“ (mit Pesto), gebacken von der DPSG St. Marien Dortmund-Sölde
  2. Platz: „Wer fängt die Fische von Verleihnix?“, gefangen von der DPSG Schwerte
  3. Platz: „Lorbeerkränze flechten“, geflochten von der DPSG Nordborchen

Bilder

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Die Bildergalerie gibt es in vollem Umfang, wie immer, hier auf den Galerie-Seiten.

Wo die Beste Party stattfand

Neben den Workshops ist das gemeinsame Feiern ein zentraler und wichtiger Teil des Camps. Wie immer gab es die ganz besondere Sockenparty am Freitagabend. Barfuß (oft auf Socken) tanzen und feiern – das sorgte für eine lockere und fast schon familiäre Atmosphäre. Und wenn die Luft zu „schmecken“ beginnt, der Vorraum hunderte Schuhe beherbegt und Getränke in Partytauglichen Kunststoffbecher umgefüllt werden, dann ist klar das man „typisch rovercamp“ erlebt.

Am Samstag folgte dann auch noch die große Abschlussfeier mit der herausragenden Band A.T.M.E, die das ganze Lager in ein „Forum“ voller mitreißender Musik, Tanz und Lebensfreude verwandelte.

Ein kleiner Ausblick

Beim Basteln, beim Feiern oder beim gemütlichen Zusammensitzen am letzten Lagerfeuer, die Stimmung im rovercamp 2025 war durchweg fantastisch. Es war für uns rover überal spürbar, wie sehr rovercamp Menschen verbindet, neue Freundschaften entstehen lässt und die Gemeinschaft fast wie eine Familie lebendig macht. Man merkt aber auch, wie viel Liebe, Arbeit, Aufmerksamkeit und Planung das Team „rovercampVB“ (bestehend aus dem roverDAK und „freien“ Helfern) jedes Jahr in das Lager investiert.

Das Römercamp war mehr als nur ein Zeltlager. Es war, dank des neuen Hauses und viel Platz darin, auch viel weniger Stressig als die „Jahre der Baustelle“. Es war ein Stück gelebte römische Geschichte, ein Ort voller rover-Kreativität und ein kleines Zuhause auf Zeit.

Und wie jedes Jahr gilt: Nach dem rovercamp ist vor dem rovercamp. Die Vorfreude auf 2026 hat schon begonnen.