AG Kapellenbau

Jörg GastelJörg Gastel
Alter: 40 Jahre
Beruf: Lehrer
Wohnort: Büren
Mitglied in der DPSG seit: 1979

  • Kleine Mitglieds-Chronik:

Mit zehn Jahren bin ich in den Stamm Lörick in Düsseldorf eingetreten.
Dort habe ich dann die klassische DPSG Karriere vom Juffi bis zum Stammesvorstand durchlaufen. Auch heute fühle ich mich dem Stamm noch sehr verbunden und fahre manchmal noch mit ins Sommerlager. Besonders wichtig ist der Austausch mit einem amerikanischen Partnerstamm „Scouting The World“, den wir seit 1994 sehr eng pflegen. Seit 1999 arbeite ich im DAK-Rover in Paderborn mit und bin seit nunmehr fast acht Jahren Referent der Roverstufe

  • Warum engagierst Du dich für den Kapellenbau am Eulenspiegel?

Mir liegt unser Diözesanzentrum sehr am Herzen, da man wirklich spüren kann, dass sich die Mitglieder unseres Diözesanverbandes hier zuhause fühlen. Das ist etwas, das ich so in meinem alten Diözesanverband Köln nicht erlebt habe. Die Idee einer Kapelle für den Eulenspiegel begeistert mich wirklich, ein Zeichen das wir setzten wollen. Ich muss auch zugeben, dass ich die Mitarbeit im Kapellenbauverein als ein riesiges Lernfeld für mich selbst erlebe, z.B. über diözesane Strukturen, Architektur und Forstarbeit (Waldpflanzaktion). Nicht zuletzt möchte ich mit einer Gegenfrage antworten: Wer kann schon von sich behaupten, eine Kirche gebaut zu haben?

  • Warum eine Kapelle am Eulenspiegel?

Sie fehlt einfach. Bis jetzt gab es nur den Meditationsraum im Keller. Viele nehmen ihn überhaupt nicht wahr, er ist halt ein Kellerraum. Die Kapelle soll dagegen einladen. Egal ob religiös oder nicht, man wird die Kapelle in Rüthen nicht übersehen können und ich hoffe, viele werden den Weg durch die Tür machen.

  • Wo zeigt sich in der DPSG das christliche Profil?

Oft habe ich gespürt, dass Mitglieder unseres Verbandes auf der Suche sind. Im Alltag allerdings ist diese Suche nicht sehr offensichtlich. Wenn wir mit den Pfadfindern aber gemeinsam unterwegs sind, dann kommt sie zum Vorschein. Ich erinnere mich an viele Gespräche am Lagerfeuer oder auf ausgedehneten Wanderungen, in denen Fragen und Sehnsüchte zu Tage kamen. Das gemeinsame Tun in der Gruppe ermöglicht Gespräche, Gebete und sogar Gottesdienste für Menschen, die sich im Alltag nur sehr selten mit ihrer Religiösität auseinandersetzten.

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