Eltern als Leiter

2 Fälle:

  • Kind ist auf der Warteliste –> Eltern steigen als Leiter ein, damit das Kind schneller Mitglied werden kann
  • Eltern finden die Jugendarbeit gut

Gründe FÜR Eltern in der Leiterrunde:

  • Transparenz: Eltern, die keine Pfadfinder sind, bekommen Einblick in die Pfadfinderei, können Positives weiter in den Bekanntenkreis tragen.
  • Ständiger Kontakt: „man kennt nicht nur das Kind“
  • Verständnis: die Leiterrunde bekommt einen besseren Eindruck, was die Eltern denken.

ACHTUNG: Mögliche Probleme!

  • Eltern-Kind: Trennung zwischen Familienleben und „Pfadfinderleben“ muss gegeben sein.
    1. Kind-Eltern-Beziehung: Dürfen gegenseitig nicht erste Anlaufstelle sein.
    2. Bevormundung darf nicht passieren.
    3. Kind könnte sich „überwacht“ fühlen.
  • Eltern-Leiterrunde: Umgang mit der familiären Erziehung
    1. Konkurrenz: Verantwortung – Wer ist zuständig? Alle gleich, die Eltern sollten eher zurückstecken (schwierig durchzusetzen)
    2. Unverständnis: Wieso wird gerade so/gerade jetzt mit dem Kind umgegangen.
  • Leiter-Kind: Umgang in der Gruppe
    1. Gleichbehandlung – Kinder gleich behandeln, egal ob Eltern anwesend sind.
    2. Verhältnis und Vertrauen zum Kind: ist schwerer aufzubauen wenn Eltern dabei sind.
  • Kind-Kind: Geschwisterkinder/Leiterkinder
    1. Leiterkinder: bekommen als jüngeres Geschwisterkind evtl. mehr Rechte als das ältere: Ungerechtigkeitsgefühl. (Geschwisterneid)
    2. Neidgefühl kann sich innerhalb der Gruppe auf andere übertragen.
    3. Kleinkinder: können im Lagerleben nicht richtig teilnehmen, stören evtl. sogar das geplante Programm da aufmerksamkeitsbedürftiger etc.; Stufenpädagogik nicht anwendbar.