Zurückliegende DINGe

Auf dieser Seite könnt Ihr in Form von kurzen Berichten nachlesen, was der DING in letzter Zeit so getrieben hat.

Ein DING in Essen (17./18. Juli 2010)

Die Klausur des DING fand dieses Jahr in Essen statt. Nach einem Aufenthalt in Tirol (mit Herzhaftem und alter Blume in Wasser) trat der DING ordentlich in die Pedale, um die Atollen auf dem Baldeneysee zu umrunden. Man könnte auch sagen: wir haben gegessen und sind Tretboot gefahren!

Dann wurden die Pfadfinderköpfchen ordentlich angestrengt: alte und neue Themen wie Ghana-Partnerschaft, TSL, Zoom u.v.m. wurden reflektiert, nachbesprochen oder geplant. Danach pilgerten wir zu unserer Schlafstätte: der Essener Jugendherberge. Den letzten Sonnenstrahlen hinterherrutschend planten wir hier weiter, bis die Köpfe beim Denken gestützt werden mussten. Ausklingen ließen wir unsere Klausur am nächsten Tag auf der Autobahn (Stilleben auf der A40), bis jeder erschöpft und voller Eindrücke wieder seines Weges ging.

DINGe, die auf der Klausur besprochen wurden:

  • In Zukunft wird es für jedes unserer Gebiete/Aktionen einen bestimmten Ansprechpartner geben. Dadurch soll die Kommunikation zwischen uns und euch besser werden.
  • Auf ZOOM werden wir mit einem Workshop und Cocktails vertreten sein.
  • Der Themenschwerpunkt des DING im Jahr 2011 könnte etwas mit der WM der Frauen in Deutschland zu tun haben…

Gut Pfad und es grüßt euch herzlich

Euer DING

Rovercamp 2009

Unser Thema im Jahr 2009 war „Einwanderer XXL – Fremdsein in Deutschland“. Wir haben uns mit dem Leben eingewanderter Menschen und Familien beschäftigt. Auch beim Rovercamp stand unser Workshop unter diesem Motto. Mit ca. 15 Rovern haben wir das „Kulturenspiel“ gespielt. Alle Mitspielenden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam die Regeln und Gesetze ihrer Spiel-Kultur erklärt und musste versuchen, die Regeln der anderen Spiel-Kultur zu verstehen. Es hat viel Spaß gemacht und wir konnten uns einen Eindruck davon machen, wie schwer es ist, in einem Land zu leben, dessen (ungeschriebene) Regeln man nicht kennt.

Außerdem schauten wir uns Videos an, in denen ausländische Studenten erzählen, was sie hier in Deutschland erleben und was sie verwundert:

„Wohnen die Menschen eigentlich in Schrebergärten?“

„Wie begrüße ich abends auf einer Party andere Gäste, die ich nicht so gut kenne? Gar nicht? Schüttele ich ihre Hand? Umarme ich sie? Oder doch ein Wangenkuss?“

„Warum bezahlen die Deutschen getrennt, selbst wenn sie mit ihrem Freund oder ihrer Freundin ausgehen?“

Zwei der Videos könnt ihr euch hier anschauen:

Ein Franzose erzählt

Ein Kameruner erzählt

Vielleicht habt ihr ja Lust, selber einmal Menschen in eurer Umgebung zu fragen, was sie hier in Deutschland nicht verstehen oder komisch finden!