Bericht vom Juffi WBK 2012

WBK – Die großen 3 Buchstaben, das große Mysterium.

Die Kursgruppe des Juffi WBK 2012 vor der im Paderquellgebiet aufgebauten und mit einer Menge Baumsetzlinge bevölkerten Jurte

WBK hatte uns alle 12 unabhängig voneinander durch die Modulbausteine begleitet und nach Neuenheerse geführt. Nun war es also endlich soweit! Die Woche der Wochen eines jeden Leiters, der sich auf den Weg der Ausbildung gemacht hatte.
Unter dem Motto „Der Trip Deines Lebens“ reisten wir alle bei strömenden Regen mit unseren kleinen oder großen  Erwartungen an… und trafen uns….irgendwo im Nirgendwo.
Der Trip unseres Lebens sollte es werden und schneller als wir denken konnten, schickten uns die 4 Teamer Jockel, Tobi, Steffi  und Jan-Philipp  ins 70er Jahre-Nirvana. Wir tauchten ein ins Leben des Hotel Californias und erlebten unvergessene kreative Stunden in unserer Hippiekommune.

Freies Denken für alle und intellektuelle Diskussionen prägten die ersten Tage in unserer WG. Noch ahnte keiner, dass das Finden eines gemeinsamen Konsens´ unter Berücksichtigung eines jeden IBL´s zur Suche nach dem heiligen Gral werden könnte….und so liebten wir uns erst einmal bedingungslos….

Doch der Tag, an dem uns die Gurus verließen, kam.

Was nun?

Moderation, Gesprächsknoten, Kärtchen in allen Formen und Farben, Planungen, Plakate…….alles sollte dem einen großen Ziel dienen….dem heiligen Konsens.
Babylonische Sprachverwirrungen folgten und sorgten Stunde um Stunde für mehr Missverständnisse und unterschwellige Konflikte.

Jeder wollte es, aber keiner traute sich.

HERZBLUT!!!!!………immer wieder der Aufruf von der Wand, unserer Gurus, den Teamern! „Was fehlt Dir? Was brauchst DU?“ und ENDLICH…. ein Schreien ging durch den Raum……“JAAAAA ich will!!!“

Wir gingen die Ehe des gemeinsamen Konsens ein und gaben uns das Versprechen : „Wir sind „ungewohnt doch mittendrin  – und als Pfadfinder gemeinsam nachhaltig für andere aktiv“!!!

Der erste Liebesrausch hielt nicht lange an. Zweifel, Planungen, Rückschläge……Outdoorsnoozeln war plötzlich beschattet von bleibenden Pflichten und irrealen Orten.

Ein Börsencrash hätte nicht dramatischer sein können.
Unermüdlich appellierten die Gurus (Teamer) an unsere Leidenschaften. “ Es ist nicht immer leicht ICH zu sein“, Reflexionsrunden, gemeinsame Lieder, Gedichte, & angebotene Methoden….alles sollte uns bewusst werden lassen und dem gemeinsamen Höhepunkt dienen.

Blockaden mussten beseitigt und Bilder von Vorgängern gezeigt werden.
Jawoll!!!!! Der (Gesprächs)knoten platzte und wurde durch Aktion ersetzt, es gab kein Zurück mehr.

Wir waren uns endlich einig, ganz plötzlich, wir wollten den Wald in die Stadt bringen. So zogen wir aus….etwas unkoordiniert aber voller Leidenschaft. Jeder gab sein Bestes. Und so begegneten wir uns wieder neu und lernten uns von anderen Seiten kennen. Was sich anfangs als chaotisch zeigte und für erneute kurzzeitige Unzufriedenheit sorgte, endete letztendlich im Glücksrausch des gemeinsamen Erfolges. Wir hatten es geschafft.  Ein wunderschöner Tag, an einem ungewohnten Ort, mit vertrauten Fremden, neuen Freunden und unseren stetigen Begleitern, unseren Gurus, den Teamern.

Ohne sie wäre alles nur halb gewesen….Tausend mal Dank an dieser Stelle an Tobias Rödel, Joachim Ross (Jockel), Jan-Philipp Krawinkel & Steffi Lehmenkühler .
Und für alle, die sich auf den Weg machen: WBK, diese drei Buchstaben sind und bleiben ein Mysterium, vorher wie nachher!!

Und am Ende bleibt unsere ewige Erinnerung an diese eine gemeinsame Woche unseres Lebens mit unserem eigentlichem wirklichen gemeinsamen Konsens : „Pfadfinden – leider Geil!!!!“

für die Teilnehmer
Katja Triwanto, 19.10.2012