Wie jetzt?

Wir haben hier ein paar Fragen zusammengestellt, die häufiger gestellt werden. Wenn deine Frage nicht dabei ist, kannst du sie jederzeit an begleitung@dpsg-paderborn.de stellen.

 

Was ist Begleitung?

Begleitung soll einzelne Personen oder Gruppen befähigen, durch Unterstützung von außen Situationen und Sachverhalte klarer sehen zu können, nach Zielen und Lösungsansätzen zu schauen und diese selbstständig konstruktiv umzusetzen. Die Begleitung bezieht sich ausschließlich auf den pfadfinderischen Kontext. Das Spektrum der Begleitung umfasst:

  • Zukunftsprozesse
  • Rollen-und Positionsklärung
  • Reflexion
  • Standortbestimmung
  • Konfliktbearbeitung

Begleiter sind hierbei Experten darin, auf pfadfinderische Art und Weise Methoden, Modelle und Möglichkeiten zur Kommunikation und zur Lösungsfindung anzubieten.

Dabei stehen sie in möglichst paritätisch besetzten Teams Modell für Konfliktbewältigung, Rollenverhalten und Kommunikation.

Unabdingbare Voraussetzungen hierfür sind gegenseitiges Vertrauen und ein wertschätzender Umgang aller Beteiligten untereinander.

 

Was kostet uns die Begleitung?

Kurze Antwort: Die Begleitung selbst kostet nichts, alle Begleiter arbeiten ehrenamtlich. Allerdings kostet der Einsatz eines Begleitungsteams bei euch Vor-Ort 25€ für Fahrtkosten und Moderationsmaterial. Das Erstgespräch ist selbstverständlich für euch kostenfrei.

Lange Antwort: Wie ihr auch, arbeiten alle Begleiter ehrenamtlich. Trotzdem fallen manchmal Kosten an, z.B. für die Aus- und Weiterbildung, die Fahrtkosten zu eurem Stamm, möglicherweise für den Ort und Materialkosten. Diese Kosten trägt zuerst einmal die Diözese, angefallene Material- und Fahrtkosten werden mit diesen 25€ in Rechnung gestellt. Auf freiwilliger Basis dürft ihr, zweckgebunden, natürlich auch mehr beisteuern. Das hilft, die Begleitung als Konzept im Verband zu erhalten. Dies hat natürlich keinen Einfluss auf den Inhalt und die Qualität der Begleitung.

 

Für wen ist die Begleitung?

Kurze Antwort: Für alle Mitglieder in Leitungspositionen

  • Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen
  • Vorstände auf Stammes- und Bezirksebene
  • Leiterrunden
  • Arbeitskreise der Bezirksebene
  • Arbeitsgruppen der Stammes- und Bezirksebene

Lange Antwort: Eine Begleitung kann euch bei eurer Pfadfinderarbeit unterstützen. Dabei spielt es erst einmal keine Rolle, ob ihr schwere Probleme lösen müsst oder einfach neue Ideen sucht. Die Begleiter halten sich selbst aus eurem Geschehen vollkommen heraus und unterstützen eure eigenen Prozesse nur methodisch oder durch Intervention. Die Begleiter sind keine Wunderleiter, die Patentlösungen für alles und jeden in der Tasche haben.

 

Wer erfährt davon, wenn wir eine Begleitung nutzen?

Kurze Antwort: Die zuständigen Begleiter und das zuständige Mitglied aus dem Diözesanvorstand sowie die zuständige hauptberufliche Person.

Lange Antwort: Begleitungsinhalte sind in der Regel vertraulich. Es werden keine Informationen über Themen, Inhalte oder Teilnehmer weitergegeben, sofern ihr das nicht möchtet. Allerdings geben die Begleiter in regelmäßigen Abstand Rückmeldungen über gesamtverbandlich interessante Fragestellungen und Probleme, die im Laufe von Prozessen auftauchen, an den Diözesanvorstand weiter.

Damit eine Begleitung zu Stande kommt muss erst einmal ein Kontakt zwischen euch und den Begleitern hergestellt werden. Aus organisatorischen Gründen läuft die Kontaktaufnahme über das Diözesanbüro als neutrale Stelle.

Wenn ihr euch dann für eine Zusammenarbeit entscheidet, wird eine Vereinbarung zwischen dem Begleitungsteam, den Anfragenden und dem Diözesanvorstand geschlossen.

Durch die Berufung der Begleiter sind diese gegenüber dem Diözesanvorstand zur Rechenschaft verpflichtet.  (Mehr dazu findet ihr im von der Diözesanversammlung verabschiedeten Konzept)

 

Welche Begleiter sind für uns da?

Kurze Antwort: Die Passenden.

Lange Antwort: Es arbeiten immer zwei Begleiter zusammen, im Team. Wie viele von euch auch, haben die Begleiter manchmal einen vollen Terminkalender. Daher muss aus dem aktiven Begleiterkreis jemand gefunden werden, der auch die Zeit für euch hat. Damit diese Zeit nicht auf der Autobahn verschwendet wird, werden in der Regel Begleiter bevorzugt, die in eurer Nähe wohnen. Allerdings wird nie ein Begleiter in seinen Heimatstamm oder ein System geschickt werden von dem er Teil ist, damit es nicht zu Interessenkonflikten kommen kann.

 

Wie kommen wir an eine Begleitung?

Kurze Antwort: Über eine Anfrage an begleitung@dpsg-paderborn.de.

Lange Antwort: Kein Scherz. Es ist wirklich so einfach. Eine E-Mail schreiben oder im Diözesanbüro anrufen und nach der Begleitung fragen.

 

Wie läuft eine Begleitung ab?

Kurze Antwort: Anfrage, Kontaktaufnahme, Erstgespräch, Schließen der Vereinbarung, Begleitung.

Lange Antwort: Nachdem ihr euch im Büro gemeldet habt, wird euer Anliegen an ein Begleiterteam vermittelt. Dieses wird euch dann zeitnah kontaktieren.

Es gibt dann ein Erstgespräch, in dem ein (oder beide) Begleiter für eure Gruppe die Eckdaten der Begleitung abfragt um sich einen Überblick zu verschaffen. Entscheiden sich nach diesem Treffen die Anfragenden sowie die Begleiter zu einer Zusammenarbeit, wird eine Vereinbarung geschlossen in der Ort und zeitlicher Rahmen, sowie die Zielvereinbarung zum grundlegenden Thema der Begleitung festgehalten wird. Die Vereinbarung wird von den zuständigen Begleitern, den Begleiteten und dem Diözesanvorstand unterschrieben.