Abenteuer Wasser

,,Abenteuer Wasser“ -wir war’n dabei

und haben das Wasser von allen Seiten kennen gelernt von oben, von unten, von außen, von innen, ja man glaubt gar nicht wo überall das Wasser eine Rolle spielt, und vor allem, wie die Organisatoren so viel davon überall hin gekriegt haben.

Die Sorpe war bei Ankunft der Teilnehmer bereits reichlich gefüllt, ebenso die Wasserleitungen, die Wolken am Himmel, ja zum Teil sogar die Flaschen und Gläser an der Cocktailbar (anteilmäßig). So fiel dann auch der Einstieg, als ,,offizielles Anbaden“ bezeichnet, nicht wirklich schwer: In gediegener Atmosphäre (die Organisatoren haben keine Kosten und Mühen gescheut, sich in die teuersten Gewänder zu hüllen) wurden im Schiffscasino so mancher Chip gewonnen und wieder verloren und so manche neue Bekanntschaft gemacht. Der Ausgang dieses Abends versank dann mehr und mehr im Nebel (wahrscheinlich nicht wirklich durch das viele Wasser). Welche Rolle dabei dubiose Schmierkäseecken spielten, blieb bis heute im Dunkeln… Mit noch mehr Wasser (jetzt auch von oben) ging es am nächsten Morgen gleich weiter. Eigentlich wollten wir ja den Tag mit Frau Schröder auf dem Sorpesee verbringen. Aber Frau Schröder halle ordentlich zugelegt und war nicht wirklich zu motivieren, sich im strömenden Regen von einem unbeweglichen Gummiklops (wieder war das Wasser schuld) mit großer Mühe wieder zurück auf seinen Anhänger gewuchtet. Das war unser erster Workshop…

Zu unserem großen Glück kamen wir dank Frau Schröder’s Widerspenstigkeit gerade noch rechtzeitig, um den Workshop „JederTropfen zählt – Wasser als ein Thema der Entwicklungshilfe“ mit (nassen, aber hochmotivierten?) TeilnehmerInnen zu füllen. So kamen wir dann doch zu unserer Bootsfahrt auf der Sorpe. Wir hatten uns nämlich den Ausflugsdampfer ausgesucht, um die nicht wirklich zahlreichen Fahrgäste und die Besatzung vor laufender Kamera zum Thema Wasser zu befragen. Wer etwas kamerascheu war, konnte sich derweil in einem der anderen Workshops vergnügen und nass werden:

Biologische Güteprüfung von Fließgewässern mit Fachleuten vom BUND, Kanufahren mit Christiane, Navigation mit Frank, Tauchen mit echten Tauchern, Wasserbettenbau mit Stefan oder (unsinkbare?) Mülltonnenkanus bauen mit einem KJG’ler. Wer nicht wirklich wasserscheu war, konnte letztere beiden (das Bett und die Kanus) direkt auf dem Sorpesee ausprobieren.

Abends ging es mit der Kanalratten-Party weiter. Das vorgeschriebene „rattenscharfe Outfit“ wurde von den Anwesenden sehr unterschiedlich ausgelegt. Da konnte die Dame im kleinen schwarzen schon mal auf den Kanalarbeiter mit Gummistiefeln und Rattenschwanz treffen. In diese Atmosphäre passte dann auch die Live-Band „Schmidt’s Katze“ mit raulgem Sound. Bis in die frühen Morgenstunden wurden die Reste des Cocktail-Abends (und die restlichen Käseecken) vernichtet. Mit Wasser (wer hätte das gedacht?) ging’s auch am Sonntagmorgen weiter. Diesmal „Wasser gegen trockene Gruppenstunden“. Bei zahlreichen Wasserspielen und -experimenten konnten wir Ideen für die. nächsten Gruppenstunden sammeln. Auch der Gottesdienst hatte was mit Wasser zu tun: Tim wurde getauft (womit wohl?). Nie zuvor haben wir so viel Wasser an einem Wochenende hautnah erleben können. Dafür danken wir dem super-spritzigen Orga-Team, das uns hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder ein unvergeßliches Abenteuer bescheren wird.

S. aus H. und T aus F

(P.S.: Unser nicht wirklich heiteres Suchspiel: Wie oft haben wir wirklich ,,nicht wirklich“ geschrieben?)

Fotos vom Abenteuer Wasser