Hinweise

Das Friedenslicht darf natürlich immer im Auto oder zu Fuß transportiert werden. Allerdings erreicht man so nicht immer alle Zielorte – daher hat die Bahn für die Friedenslichtaktion ein paar Tipps zusammengestellt, die so auch für die meisten anderen Bus- und Bahntransportunternehmen gelten dürften.

  • Das Licht muss in der Bahn in einem rundumgeschlossenen und dafür geeigneten Behälter sicher transportieren. Keine sandgefüllten Plastikeimer oder offene Teelichthalter verwenden. Die Bahn gibt zwei Möglichkeiten vor:
    • Das Licht muss sich in einem geschlossenen Metallbehälter befinden
    • Das Licht muss sich in einem geschlossenen Glasbehälter befinden und dieser muss in einem Metallbehälter stehen.
  • In beiden Fällen muss der Boden des Metallbehälters mit Sand oder Erde bedeckt sein. Andere Transportarten sind nicht erlaubt.
  • Das Zugbegleitpersonal zu Beginn der Fahrt informieren. Am besten kurz erklären was das Friedenslicht ist und das euch bewusst ist, das man bei einer brennenden Kerze ganz besonders vorsichtig sein muss. Seid das natürlich auch.
  • Spätestens wenn die Fahrt losgeht, mit dem Aufbewahrungsort des/der Feuerlöscher (Kennzeichnung durch entsprechende Piktogramme) vertraut machen. Das ist auch ein gute Aufgabe für Wölflinge.
  • Nutzt für den Transport am besten einen Mehrzweckraum (wenn vorhanden).
  • In einem Zug dürfen maximal zwei brennende Lichter transportiert werden.
  • Das Licht muss während des ganzen Aufenthaltes im Zug im Behälter verbleiben.
  • Erlaubt sind ausschließlich Lichter mit festem Brennstoff (Wachs- oder Paraffinkerzen). Keine Öllampen, Schwenklampen, Petroleumbetriebene Campinglaternen oder ähnliches. Flüssigbrennstoffe dürfen generell im Zug nicht transportiert werden.
  • Das Licht muss stets von einer (mindestens) 18 Jahre alten Person beaufsichtigt werden.
  • Der Behälter mit dem Licht muss auf dem Fußboden des Wagens stehen und es darf kein Wärmestau entstehen können.
  • Es darf keine Gefahr durch Entzündung bestehen, zum Beispiel durch Kleidung in der Nähe von Garderoben.
  • Der freie Durchgang im Wagen darf nicht eingeschränkt werden, Rücksichtnahme ist geboten – sofern bei Pfadfindern nicht sowiso üblich.

Zudem gilt natürlich immer

  • Die Zugbegleitung hat letztendlich die Verantwortung.
  • Bei Zuwiderhandlungen wird das Friedenslicht gelöscht.