Das Friedenslicht kommt

veröffentlicht am 17. November 2010

PADERBORN Licht bringt Frieden – unter dem Motto geben rund 100.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder am 3. Advent das Friedenslicht als Zeichen der Hoffnung weiter. Getragen wird die Aktion hierzulande von den vier anerkannten Pfadfinderverbänden BdP, DPSG, PSG und VCP. Das Licht wird in der Geburtsgrotte Jesu Christi entzündet und dann vom Österreichische Rundfunk (ORF) nach Wien gebracht. In der großen Aussendungsfeier am 11. Dezember nehmen Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa das Licht entgegen und tragen es in ihre Heimatstädte. Mit dem Zug bringen sie die kleine Flamme in zahlreiche Städte in Deutschland, die Züge machen an insgesamt 30 Stationen Halt. Dann wird das Licht in rund 50 größeren Aussendungsfeiern ausgeteilt. Eine Übersicht der zentralen Aussendungsfeiern findet ihr auf www.friedenslicht.de. Hier gibt es auch viele Materialien wie Gebete rund ums Friedenslicht.

Licht bringt Frieden

„Licht bringt Frieden“ lautet das Motto der diesjährigen Friedenslichtaktion. Das Licht ist in den Weltreligionen ein Symbol für Frieden, Hoffnung und Toleranz. Mit dem Motto möchte die Aktion Friedenslicht nach dem 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München ein Zeichen setzen: Das Licht bringt Frieden für Menschen aller Religionen und soll sie zum Nachdenken und zum Gespräch anregen.

Licht für alle

An Weihnachten wird das Friedenslicht in vielen Kirchen und Häusern brennen. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen es aber auch in Krankenhäuser und Schulen, in Moscheen und Synagogen, in Ministerien und in Altenheime. Sie bringen es zu Menschen, die im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens stehen, und zu denen am Rande. Das Licht ist ein Zeichen der Hoffnung für alle Menschen guten Willens und dem Wunsch nach Frieden, unabhängig von Religionszugehörigkeit und Hautfarbe.


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