Friedenslicht leuchtet in Bischofskirche und Bischofshaus

veröffentlicht am 15. Dezember 2010

PADERBORN Das „Friedenslicht aus Bethlehem“ leuchtet auch in Bischofshaus und Bischofskirche: Pastor Tobias Dirksmeier, Diözesankurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Erzbistum Paderborn, Annemarie Schulte, Diözesanvorsitzende der DPSG, und Tobias Babusch, Diözesanvorsitzender der DPSG, überreichten es am Dienstag Erzbischof Hans-Josef Becker. Danach besuchten sie den Paderborner Dom und übergaben das Licht an Dompropst Wilhelm Hentze.

Der Erzbischof bezeichnete die Friedenslicht-Aktion als „reizvolle Initiative“, deren Symbolik von vielen Menschen verstanden werde. Er bedankte sich für die mit dem Licht verbundenen guten Wünsche. Annemarie Schulte betonte, die Aktion erfreue sich immer größerer Beliebtheit: In diesem Jahr seien Vertreter aus 15 Nationen in Wien gewesen, um das Licht von dort in ihre Heimatländer zu bringen.

Die diesjährige Aktion, bei der evangelische und katholische Pfadfinder das „Friedenslicht aus Bethlehem“ weiterreichen, steht unter dem Motto „Licht bringt Frieden“. Mit diesem Motto möchte die Aktion Friedenslicht ein Zeichen setzen: „Das Licht bringt Frieden für Menschen aller Religionen und soll sie zum Nachdenken und zum gemeinsamen Gespräch anregen“, so die Veranstalter.

Der ökumenische Aussendungsgottesdienst für das Friedenslicht wurde am vergangenen Sonntag in der Dortmunder Propsteikirche gefeiert. Von dort aus bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht in die Kirchengemeinden des Erzbistums. Besucher der Kirchen und der Weihnachtsgottesdienste können die Flamme als Zeichen des Friedens mit nach Hause nehmen. Das Friedenslicht leuchtet zu Weihnachten auch in Krankenhäusern, Altenheimen, Rathäusern, Haftanstalten, Verwaltungen, Wohnungslosenunterkünften und an vielen weiteren Orten.


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