Annette, Emmaus und effata[!]

veröffentlicht am 9. April 2013

Einkehrtag der AG DPSG ist Kirche am 07.04.2013 in und rund um Münster

Haus Rüschhaus - Wohnsitz von Annette von Droste-Hülshoff nahe Nienberge bei Münster

Haus Rüschhaus – Wohnsitz von Annette von Droste-Hülshoff nahe Nienberge bei Münster

„Mal wieder etwas für sich selber tun, die eigene Spiritualität festigen, Gemeinschaft leben, an ansprechenden Orten“, das waren die Hauptanliegen von uns Mitgliedern der AG DPSG ist Kirche, die uns dazu bewogen hat, einen Einkehrtag rund um die Stadt Münster zu verbringen.

Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir unseren Tag am Haus Rüschhaus nahe Nienberge, dem einstigen Wohnsitz der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Hier nahmen wir an einer lebhaften und interessanten Führung teil, die uns sowohl in das bäuerliche, als auch in das Leben des Adels im 18. und 19. Jahrhundert eintauchen ließ. In dem vom Barockbaumeister J.C. Schlaun errichteten Rüschhaus entdeckten wir dann auch so einige verborgene Schätze, die unsere Fantasien in puncto „spirituelle Orte“ sehr beflügelten.

Nach einer sonnigen Mittagspause und reichhaltigem Picknick ging es weiter zur Burg Hülshoff, die im frühen 19. Jahrhundert dem Bruder der Droste als Wohnsitz diente und heute ein Museum beherbergt. Die weitläufigen und parkähnlichen Außenanlagen boten uns eine (fast*) perfekte Umgebung für unseren „Emmaus-Gang“. Jedes Mitglied der AG  hatte einen Teil des Weges mittels Aktionen und Impulsen lebendig gestaltet, zu folgenden Themen: Mitgehen / Zuhören / Deuten / Begleiten und Verweilen / Verabschieden / Brennen und Erkennen. Und so erlebten wir das Emmaus-Evangelium nach Lukas einmal anders und mit allen Sinnen. (….fast: – weil bei dem herrlichen Sonnenwetter nicht nur wir den Wunsch verspürten, uns in der Natur aufzuhalten. )

AG DPSG ist Kirche beim Picknick am Rüschhaus nahe Nienberge bei Münster

AG DPSG ist Kirche beim Picknick am Rüschhaus nahe Nienberge bei Münster

Bei einer gemütlichen Kaffee-/ObstlerJ-Pause ließen wir das Erlebte Revue passieren, um dann nach Münster aufzubrechen. Hier besuchten wir den frisch renovierten Dom und feierten einen sehr ansprechenden Gottesdienst in der Jugendkirche „effata[!]“ in der Innenstadt. Christopher gab uns im Vorfeld einen Einblick in die Entstehung, die Intentionen und die Aktionen der Jugendkirche. So endete unser Einkehrtag mit Gottes reichem Segen und der Erkenntnis: „Wer sich selbst nichts gönnt, wem kann der Gutes tun?“ (Sir 14, 5a)

Für die AG DPSG ist Kirche
Barbara Börgel