Nur noch wenige Tage: „Leinen los – Kobold on tour 2009“

veröffentlicht am 13. Juli 2009

leinen los_koboldIMMENHAUSEN 150 Jungpfadfinder und ihre Leiter starten vom 27. Juli bis 7. August die große Diözesanveranstaltung „Leinen los – Kobold on tour 2009“ auf dem Zeltplatz Immenhausen bei Kassel. Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen die ganze Zeit über vom  Jungpfadfinder-Maskottchen, dem Kobold.
Die Jungpfadfinder aus allen Teilen der Erzdiözese – Stämme aus Hagen, Herdringen, Brilon, Castrop, Hamm, Dortmund und Höxter sind beispielsweise dabei – werden sich auf Weltreise begeben, denn der Kobold hat herausgefunden, dass dunkle Mächte die Welt bedrohen und damit auch die Existenz der Juffistufe. Schatten werfen sich über das Land: Langeweile, Perspektivlosigkeit, mangelnde Motivation, Depression, Niedergeschlagenheit…
Der Kobold ist nun alarmiert und trommelt deswegen die Jungpfadfinderstufe zusammen, gemeinsam will man die Schatten bekämpfen. Doch dafür müssen die Jungpfadinder in den zwei Wochen mehr über die Gegenmittel zur Bekämpfung der Schatten erfahren und bereisen fremde Kulturen.
In fernen Ländern müssen die Juffis lernen, bestimmte Aufgaben zu erfüllen, um zu zeigen, was sie drauf haben, um quasi zu Einheimischen zu werden; damit sie nicht auffallen, wenn sie mit den Einheimischen zusammentreffen und ihnen dabei wertvolle Infos abluchsen. Die „Reisetage“ führen quer durch Afrika, hier gilt es beispielsweise Ofen, Instrumente und Spiele zu bauen. In Asien wird man Klettern gehen, Stirnbänder gestalten, Steine für die Chinesische Mauer herstellen und einfach der Kultur nachspüren. Viele Überraschungen warten aber auch beim Besuch in Australien oder in Amerika.
Die Idee zum Diözesanlager entstand auf der Dezember-Diözesankonferenz der Jungpfadfinderstufe im Jahr 2007. Nach dem „Blue Harz Project“ im Jahr 2003 und den beiden Juffitagen in Soest (2000) und Hagen (2005) wollte der Diözesanarbeitskreis aus Steffi Lehmenkühler als Stufenkuratin, Joachim Roß, Ansgar Gollnick, Tobias Rödel und Steffi Henrich in Zusammenarbeit mit der Diözesankonferenz der Juffistufe (bestehend aus den Bezirksarbeitskreisen der einzelnen Bezirke) wieder ein Großunternehmen für Jungpfadfinder auf die Beine stellen. „Die Juffis, die in diesem Jahr mit dabei sind, werden auf alle Fälle auch viele Juffis aus anderen Stämmen kennen lernen, neue Dinge aus den verschiedensten Kontinenten dieser Welt lernen und ein tolles Lager erleben“, freut sich Stufenkuratin Steffi Lehmenkühler auf das Lager. Und auch für die Leiter gibt es viel Neues zu entdecken: „Bei diesem Lager bietet sich mal wieder die Gelegenheit, über den eigenen Gartenzaun hinaus zu blicken, andere Leiter besser kennen zu lernen, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen“, so Steffi Lehmenkühler.
Über die „Reisetage“ hinaus wird es außerdem am Anfang eine großangelegte Streife geben, um die Umgebung und den Ort kennen zu lernen und um überhaupt erst einmal Kontakt zum Kobold aufzunehmen. „Der ist ja jetzt sehr vorsichtig, per Handynachricht hat er die Juffis nach Immenhausen bestellt“, erzählt Steffi Lehmenkühler, aber er hält sich noch versteckt. Aber auch ein Hajk wartet auf die Gruppen sowie ein Gottesdienst mit Diözesankurat Tobias Dirksmeier. Die Teilnehmer erwarten jedenfalls zwei spannende Wochen…

Dirk Lankowski, Pressereferent des Diözesanverbandes
Presse


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