„Trampeln für Rüthen“ – was für ein Auftritt

veröffentlicht am 1. April 2019

Kein Trampelpfad: Weggrenzen werden um die Natur zu schützen streng überwacht

Festes Schuhwerk und Spaß am Wandern vereint die Pfadfinderschaft St. Georg seit Generationen. Um einen festen Auftritt in selbigen, möglichst aber nicht im Gleichschritt, bittet der Diözesanverband Paderborn nun zum „Trampelwochenende“ im April. Es soll gemeinschaftlich getrampelt werden – für einen guten Zweck.

Die Parkplatzsituation bei Großveranstaltungen und der Zustand der Forstwege rund um das verkehrstechnisch nicht optimal erschlossene Diözesanzentrum sind der Grund für die kreative Eigeninitiative des Verbandes. Rund 14 Kilometer Wegstrecke, eine neue Zufahrt und zwei Rettungsgassen sollen nun mit eigenen Füßen plattgetreten werden.

„Rüttelplatten und schweres Gerät können wir uns weder leisten noch bedienen“, sagt Projektleiterin Christin Rottmann, und fügt mit einem vermitzten lächeln hinzu: „Und außerdem steht die ökologische Nachhaltigkeit von Füßen ja außer Frage“. Durch Unterstützung mit „Vollkostbarem“ Essen aus der Zentrumseigenen Bioküche hofft Sie möglichst viele Pfadfinder für einen starken Auftritt begeistern zu können.

Wo das Herz der Pfadfinder schlägt, leigt auf der Hand. Die Aktion zieht sich so auch wie ein leuchtend roter Faden durch alle Stufen und Arbeitskreise des Verbandes. Vom Wölfling mit der durchschnittlichen Schuhgröße 29, über die immer schon energiegeladene Juffistufe, die Pfadistufe die ihre „Fahrt“ ins Grüne vielleicht doch noch umbennt, bis hin zur Roverstufe die zur „Vorbereitung“ schon zwei Tage eher anreisen möchte. Sogar Wanderer die auf Ihrem Weg am Pfadfinderzeltplatz vorbei zufällig in die Aktion hineinlaufen sollen integriert werden. Denn „Jeder Meter zählt“, sind sich die Mitglieder der Diözesanleitung einig.

Und dann wird Losgetrampelt – sind die Pfadfinderfüße erst in Bewegung, sind sie kaum aufzuhalten