Corona

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Das gilt aktuell für unsere Arbeit

Aktuelle Regelungen des Bundeslandes NRW

Am 15.09.2021 hat das Land NRW neue Regelungen bezüglich des Schutzes vor Corona festgelegt. Diese gelten vorerst bis zum 08.10.2021.

Wichtigste Neuerungen

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden nun nicht mehr allein nach dem Inzidenzwert (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen) getroffen. Weitere Leitindikatoren sind die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Fälle der Coronapatienten im Krankenhaus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) und die Auslastung der Intensivbetten.

Vollständig geimpften und von COVID-19 genesenen sowie negativ getesteten Menschen stehen grundsätzlich wieder alle Einrichtungen und Angebote offen.

Was das konkret für uns in der Jugendarbeit heißt seht ihr weiter unten:

3G-Nachweise und Tests allgemein

3G-Regelung

Die neue Corona-Schutzverordnung schreibt vor, dass bestimmte Angebote und Einrichtungen nur genutzt bzw. besucht werden dürfen, wenn eine vollständige Impfung, Genesung oder negative Testung vorgewiesen werden kann (3G = geimpft, genesen, getestet).

Für Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, besteht die Pflicht einen negativen Antigen-Schnelltest oder einen negativen PCR-Test, welcher nicht älter als 48 Stunden ist, vorzulegen.

Die allgemeinen Testvorgaben gelten für folgende Bereiche:

Antigen-Schnelltest oder immunisiert:

  • Veranstaltungen in Innenräumen (z.B. Freizeitangebote, Gruppenstunden, Versammlungen, etc.)
  • Großveranstaltungen im Freien (ab 2.500 Personen)
  • Beherbergung
  • Kinder- und Jugenderholungsfahrten von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe
  • Sport in Innenräumen
  • Innengastronomie
  • körpernahe Dienstleistungen

PCR-Test oder immunisiert:

  • Clubs
  • Diskotheken
  • Discoveranstaltungen im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit
  • Tanzveranstaltungen einschließlich privaten Feiern mit Tanz (z.B. Hochzeitsfeiern)

3G-Nachweise und Tests für die Kinder und Jugendarbeit

In der Kinder- und Jugendarbeit gelten ebenfalls die 3G-und Test-Regelungen für o.g. Angebote. Hier gibt es aber Besonderheiten:

Selbsttest:

  • bei Bildungsangeboten und Angeboten der Kinder und Jugendarbeit kann ein gemeinsam beaufsichtiger Coronaselbsttest erfolgen
  • bei Veranstaltungen an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen mit einem festen Personenkreis genügt ein mindestens zweimal wöchentlicher Test

Personen die vollständig geimpft oder genesen sind, müssen einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis* vorlegen. Deshalb ist bei der Teilnahme an Veranstaltungen, Angeboten, Versammlungen … der jeweilige Nachweis (Testnachweis, Impfnachweis, etc.) sowie ein amtliches Ausweispapier (Personalausweis, Reisepass) mitzuführen.

*Genesenennachweis: Nachweis eines positiven PCR-Test-Ergebnis, welches mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt oder Nachweis eines positiven Testergebnis in Verbindung mit dem Nachweis einer verabreichten Impfstoffdosis gegen Covid-19.

Testnachweis für Kinder und Jugendliche

Schüler*innen gelten unabhängig der vorliegenden Inzidenz aufgrund ihrer Teilnahme an verbindlichen Schultestungen als getestete Personen.

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre gelten aufgrund ihrers Alters als Schüler*innen und benötigen dort, wo die 3G-Regel gilt, weder einen Immunisierungs- oder Testnachweis noch eine Schulbescheinigung.

Jugendliche ab 16 Jahren haben die Möglichkeit sich nach jeder Teilnahme an einer Schultestung eine „Bescheinigung der Schule“ ausstellen zu lassen. Diese ersetzt den Immunisierungs- oder Testnachweis und hat eine Gültigkeit von 48 Stunden.

Alle anderen jungen Menschen ab 16 Jahren, die nicht immunisiert sind und keine Schulbescheinigung haben, müssen einen Negativtestnachweis vorlegen oder können sich vor Ort beaufsichtigten Schnelltests unterziehen.

Kinder bis zum Schuleintritt brauchen keinerlei Test oder Bescheinigung. Sie sind getesteten Personen gleichgestellt und unterliegen keinen Zugangsbeschränkungen.

Die Schultestungen und Bescheinigungen der Schule sind den PCR-Testungen gleichgestellt.

Kontrolle der Nachweise:

Die Nachweise einer Immunisierung oder Testung sind beim Zutritt zu Einrichtungen und Angeboten von den für die Einrichtungen oder Angebote verantwortlichen Personen (z.B. Stammesvorstand oder Leitungsteam) zu kontrollieren.

Testformen

Beaufsichtigter Coronaselbsttest:

  • Antigentest der in Eigenanwendung durchgeführt wird
  • der Test muss vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistet sein
  • der Test muss von einer geschulten Person beaufsichtigt und auch von ihr das Ergebnis bestätigt werden (z.B. pädagogische Leitung des Angebots, pädagogische Fachkraft, eine für die Beaufsichtigung beauftragte Person)
    • Leitungsteam sollte im Vorfeld durch eine externe Fachkraft oder durch Selbststudium (Lehrvideo z.B. ein Anleitungsvideo des jeweiligen Schnelltest-Herstellers) geschult werden
    • die Schulung muss durch die Stammesvorstände dokumentiert werden
  • unter Wahrung der Abstands- und Maskenpflicht dürfen mehrere zu testende Personen in einem Raum sein
  • das Testergebnis ist für die Dauer des Angebots gültig
  • das Testergebnis darf nicht bescheinigt werden und ist somit kein offizieller Negativnachweis

    Das Angebot von beaufsichtigten Selbsttest in Einrichtungen der Kinder- und Jugendförderung kann von Teilnehmenden, Besucher*innen sowie von Beschäftigten genutzt werden.

    Weitere Vorgaben zur Durchführung findet ihr unter Punkt 1.13. der FAQ vom Landesjugendring

Coronaschnelltest:

  • PoC Antigen-Test einer anerkannten Teststation, welcher von einer geschulten Person durchgeführt wird
  • die Anforderungen könnt ihr dieser Seite entnehmen

Negativnachweis:

  • schriftlicher oder digitaler Nachweis über ein negatives Testergebnis, wobei der Test in einer anerkannten Teststation durchgeführt und dokumentiert wurde
  • Testnachweise werden für Corona-Schnelltests, PCR-Tests, Schultestungen und Beschäftigtentestungen ausgestellt
  • bei Vorlage darf der Test nicht länger als 48 Stunden zurückliegen (während der Bundesnotbremse nicht länger als 24 Stunden)

Maskenpflicht und AHA+L-Regeln

Die Pflicht zum Tragen einer mind. medinzinischen Maske besteht im öffentlichen Personennahverkehr, im Handel, in Innenräumen mit Publikumsverkehr (dazu zählen auch Pfarr- oder Pfadiheime), in Warteschlangen und an Verkaufständen sowie bei Großveranstaltungen im Freien.

Bei Angeboten der Kinder- und Jugendförderung gilt:

Maskenpflicht:

  • bei mehr als 20 Teilnehmende in geschlossenen Räumen
  • wenn sich Gruppen mischen und insgesamt mehr als 20 Kinder und Jugendliche zusammentreffen
  • bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als 2500 Teilnehmenden.

Keine Maskenpflicht:

  • bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen für bis zu 20 Kinder und Jugendliche zzgl. Betreuungspersonen
  • bei Angeboten im Freien mit bis zu 2500 Teilnehmenden
  • in Bildungs- und Kultureinrichtungen an festen Sitz- und Stehplätzen, wenn entweder die Plätze einen Mindestabstand von 1,5m haben oder alle Personen immunisiert (geimpft oder genesen) oder getestet sind
  • bei Veranstaltungen, Versammlungen, Tagungen, etc. an festen Sitz- und Stehplätzen, wenn entweder die Plätze einen Mindestabstand von 1,5m haben oder alle Personen immunisiert (geimpft oder genesen) oder getestet sind
  • bei Kinder- und Jugendfahrten von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe an festen Sitz- und Schlafplätzen, wenn alle Teilnehmenden immunisiert oder getestet sind
  • zur Einnahme von Speisen und Getränken

AHA-Regel:

Die AHA-Verhaltensregeln gelten weiterhin als Empfehlung:

  • A = Abstand
  • H = Hygiene
  • A = Atemschutz

Einrichtungen mit Besucher*innen- oder Kund*innenverkehr sind verpflichtet, bestimmte Lüftungs- und Hygieneregeln umzusetzen (+L).

Weitere Informationen sind in der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“ zur Corona-Schutzverordnung nachzulesen.

Gruppengröße und Rückverfolgbarkeit

Es gibt keine Beschränkungen bei der Anzahl der Teilnehmenden und Betreuer*innen in Gruppenstunden und bei Übernachtungsangeboten.

Auch die Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit entfällt.

Bitte beachtet bei größeren Gruppen aber unbedingt die Hygieneregeln und die Regelungen zur Maskenpflicht!

Hygienekonzept

Ein Hygienekonzept ist für folgende Veranstaltungen, Räumlichkeiten und Bereiche vorzulegen:

  • Einrichtungen, in denen in Innenräumen Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen ohne feste Sitzplätze stattfinden, müssen dem Gesundheitsamt ein einrichtungsbezogenes Hygienekonzept vorlegen.

Corona-Schutzimpfungen für Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit

Aktuelle Fragen und Antworten zur Impfkampagne in NRW findet ihr hier: https://www.land.nrw/corona/impfung

Erlasse und FAQs

Corona-Austauschrunde

Momentan gibt es noch keinen Termin für eine nächste Austauschrunde.

Stammesleben

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