72 Stunden – Tag 3

veröffentlicht am 15. Juni 2013

Samstag, 15. Juni 2013, 09.00 Uhr
Wir räumen das Frühstück weg und begrüßen Dori in Müschede. Da es einige Verwirrungen ob der Namen gab, hier die vollständige Liste des heutigen Tages: Dorina Fichte (Referentin Wölflingsstufe), Steffi Lehmenkühler (Kuratin Jungpfadfinderstufe), Frauke Langner (Kuratin Pfadfinderstufe), Kristina Drüke (Referentin FAK Behindertenfragen), Jan-Philipp (JP) Krawinkel (Diözesanvorsitzender), Anna Werner (Diözesanvorsitzende und eifrige Bloggerin). In Herdringen treffen wir nur die Juffis und Wölflinge an, die eine 27-Stunden-Aktion machen, die Pfadis sind „gerentet“ worden und graben einen Garten um. Der Erlös geht an die Flutopfer in Magdeburg. Wir trennen uns: Der Dienstwagen fährt mit JP, Dori und Frauke nach Unna, Lünen, Hamm, Lippborg, Bielefeld und Detmold, Annas roter Flitzer mit ihr, Steffi und Kristina nach Brilon, Rüthen, Warstein, Möhnesee, Soest, Oestinghausen, Cappel, Westernkotten und Geseke.

Dienstwagen-Tour
Unna steckt noch in den Vorbereitungen für das Fest im Lebenszentrum und hilft gleichzeitig beim Bau einer Holzhütte. In Lünen wird gemeinsam mit den Südparkfreunden ein Jogger-Weg mit Hackschnitzeln ausgelegt, Hamm-Berge hilft in der Diözese Magdeburg den Flutopfern. Hamm-Süden organisiert eine große Helferfete, die Ansprechpartnerin versorgt die DL-Mitglieder mit Kaffee – und verschenkt gleich auch zwei Thermoskannen dazu. VIELEN DANK! In Hamm-Bockum-Hövel wird der Außenbereich einer Caritas-Kita gestaltet, unter anderem entsteht eine Bobbycar-Bahn. Auch in Lippborg erhält eine Kita ein neues Gesicht: Barfußpfad und Klanghölzer peppen den Spielplatz auf. Auf dem Weg nach Bielefeld können wir unser gestern erworbenes Wissen zum R-S-T erfolgreich anwenden 🙂 Die 720-km-Marke des Dienstwagens auf 72-Stunden-Tour wird geknackt! In Bielefeld erhält eine Wohngruppe für Jugendliche eine Sitzecke und einen Sinnespfad, das Gartenhäuschen eine Renovierung. Auf dem Kupferberg in Detmold wird ein überdimensionales Holzspiel für Gruppen in den Garten eingelassen. Wir fahren nach Paderborn, wo wir nahezu zeitgleich mit den anderen eintreffen.

Roter-Flitzer-Tour
In Brilon putzen die Juffis Autos – bis zum Vormittag waren schon 400,- € für die Flutwasseropfer in Magdeburg zusammengekommen! Pfadis und Wölflinge renovieren einen Kinderspielplatz und bauen dort ein Gerätehaus und einen Wasserspielplatz. In Altenrüthen bekommt der alte Sportplatz einen Grillplatz – direkt neben dem Beach-Volleyball-Feld, das bei der letzten 72-Stunden-Aktion gebaut wurde. Der Schulhof der Hauptschule in Warstein wird mit vereinten Kräften für Grundschüler umgebaut – denn diese sind Anfang des Schuljahres in das Hauptschul-Gebäude gezogen und freuen sich auf Spielmöglichkeiten in der Betonwüste. Am Möhnesee entsteht ein Grillplatz und fleißige Hände bauen Schwedenstühle. In Soest springt ein Mann in unser Auto, isst eine Banane und verschwindet wieder mit Paprika und Möhren. Uns ist nichts passiert, der Mann ist absolut harmlos, beteurte Anna, die ihn seit seiner Geburt kennt 🙂 Die Soester Schulkinder freuen sich schon jetzt auf das Schulfest am Sonntag, dass die Pfadis dort organisieren. Die „Presseleute“ fotografieren uns, wir schießen zurück. Ein Theaterstück wurde einstudiert, Spielgeräte nachgebaut. In Oestinghausen ist das ganze Dorf auf den Beinen: Über 100 Kinder und Jugendliche gestalten eine „Route 72“, einen Fahrradweg mit verschiedenen Schautafeln und Aussichtspunkten. Eine Grillhütte entsteht, ein Kinderspielplatz wird mit einbezogen, Vogelhäuser aufgehängt. Cappeler Pfadis renovieren eine Bank im Gemeindegarten, Westernkotten legt u.a. einen Wanderweg an. Das Gemeinschaftsprojekt in Geseke ist ein Barfußpfad in Form einer Schlange – mitten auf der grünen Wiese brennt in einer entsprechenden Halterung die 72-Stunden-Kerze. Auf nach Paderborn!

Am Büro angekommen treffen wir den BDKJ-Vorstand, der soeben mit dem Grillen beginnt. Wir gehen lecker im Havana essen und genießen Cocktails. Dori schlägt ihr Nachtlager in Dortmund auf (wir bringen sie zum Bahnhof), JP übernachtet bei seinen Eltern und Frauke und Anna quartieren sich bei Kristina ein.

Erkenntnisse des Tages:
Steffi hat ein Navi im Kopf.
Wenn Sektflaschen längere Zeit im Auto herumgefahren werden, explodieren sie beim Öffnen, entleeren sich nahezu vollständig, gehen aber nicht kaputt.

Weiter mit Tag 4.


  1. Kommentar von georg (15. Juni 2013, 23:32 Uhr )

    Ich kenne den Mann mit der Banane!

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