30. Camp lockte 350 Rover

veröffentlicht am 1. September 2009

DSC_5459RÜTHEN „30 Jahre Rovercamp“ feierte der Paderborner Diözesanverband der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg am Wochenende in Rüthen auf dem Zeltplatz „Eulenspiegel“. „1979 war das erste Rovercamp. Damals wollten sich Roverrunden nach den Sommerferien treffen, die Reste aus dem Sommerlager verzehren und sich über die erlebten Fahrten austauschen“, schildert Christiane „Ane“ Pöttgen von der Roverstufe die Idee. Doch das Bild des Rovercamps hat sich gewandelt. Wo vor 30 Jahren nicht einmal hundert Rover und Leiter ihre Zelte aufschlugen, kamen am Wochenende rund 350 Rover zusammen. „Es ist einfach eine Tradition, jede Roverrunde hat das als festen Termin im Kalender stehen“, weiß Christiane Pöttgen. Der „Selbstläufer“ fand in diesem Jahr unter dem Motto „Rovercamp Castle“ statt, „angelehnt an Takeshi’s Castle“, berichtet Mitorganisator Michael „Brunni“ Brunnert. DSC_5454Dabei war das Programm mit rund 40 angebotenen Workshops wirklich bunt. „Jeder arbeitet einfach mit am guten Gelingen des Lagers“, freute sich Christiane Pöttgen.
Viel Prüfungen mussten die Rover aus allen Teilen der Erzdiözese erfüllen, denn laut Geschichte hatte der mächtige Shogun die führenden Samurai zur Beratung gerufen. Seine Tochter wurde von Rönin Takeshi entführt und nun sollten die Samurai den Aufstand niederschlagen.
Ganz so kämpferisch – außer vielleicht beim „Sumoringen“ und „Wattestäbchen hauen“ – ging es dann doch nicht zu. Zen-Gärten konnten selbst gebastelt, eine Teebar besucht, eine Hokkaido Rallye bewältigt und eine Hochfeuerstelle gebaut werden. Zudem konnten Halstücher gestaltet und „Hard Rover Cafe“- T-Shirts erstellt werden. Außerdem hatte sich das Organisationsteam einige Spiele einfallen lassen, die die Rover in Gruppen bewältigen mussten, um die Tochter des Shogun zu retten.
Doch egal welches Motto das Rovercamp trägt, pfadfinderisch geht es jedes Mal zu. Ein riesiges Feuer wurde für die größte Roverparty in Nordrhein-Westfalen am Samstagabend aufgeschichtet. DSC_5590Und wer genug von Lagerfeuerromantik hatte, der konnte in der großen Jurtenburg zur Musik von der bekannten Pfadfinderband „Finerib“ feiern. Zusammen mit Diözesankurat Tobias Dirksmeier wurde aber auch ein Gottesdienst gefeiert und der „Gelbe Bus“ zur Jahresaktion besuchte das Rovercamp.
Ein 31. Rovercamp wird es im nächsten Jahr „natürlich“ wieder geben, wie Michael Brunnert erklärt. Immer das zweite Wochenende nach den Sommerferien lädt der Diözesanarbeitskreis der Roverstufe zum großen Treffen ein.

Text und Fotos: Dirk Lankowski, Pressereferent des Diözesanverbandes

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