Annemarie Schulte als Diözesanvorsitzende wiedergewählt

veröffentlicht am 22. September 2010

RÜTHEN Annemarie Schulte aus Dortmund ist weiterhin die Vorsitzende der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) in der Diözese Paderborn. Während der 69. Diözesanversammlung im Pfadfinderzentrum „Eulenspiegel“ zwischen Rüthen und Warstein stimmten die Delegierten aus den Alterstufen und Bezirken für eine Wiederwahl. „Ich habe eine ganz wunderbare Zeit erlebt und viele Erfahrungen gesammelt“, beschreibt Annemarie Schulte ihre Motivation. Schließlich ist das Amt der Diözesanvorsitzenden ein Ehrenamt mit vielen Terminen und Verpflichtungen. Die Vertreter der 7500 Pfadfinder im Erzbistum zollten Annemarie Schulte mit stehenden Ovationen ihren Respekt.

Die Vorsitzende berichtete zusammen mit Vorsitzendem Tobias Babusch und Diözesankurat Tobias Dirksmeier über die positiven Entwicklungen im Jugendverband. „Wir erleben, dass sich an vielen Stellen Jugendliche und junge Erwachsene neu einbringen“, so Schulte. Im Diözesanverband wurden so in Bockum-Hövel bei Hamm und in Herford neue Pfadfinderstämme gegründet. Außerdem gibt es derzeit in Bad Lippspringe, Menden, Freudenberg und Bad Arolsen sogenannte Siedlungen, die Vorstufen zu Pfadfinderstämmen.

Auf Diözesanebene wurde zum Arbeitsfeld „Ökologie“ ein neuer Facharbeitskreis gegründet. Neben Behindertenarbeit, Internationaler Arbeit sowie Einsatz für Internationale Gerechtigkeit und Spiritualität soll das neue Arbeitsfeld einen festen Platz in der Diözese bekommen. Die DPSG will das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen für die Bewahrung der Schöpfung schärfen. „Wir leben einfach und umweltbewusst und fordern den Einsatz für eine nachhaltig gesicherte Zukunft“, erklärt Diözesanvorsitzender Babusch.

Auf Hochtouren laufen im Diözesanverband die Vorbereitungen für die große Leiterveranstaltung im nächsten Jahr. Am Fronleichnamswochenende werden sich die Leiterinnen und Leiter der Erzdiözese auf dem Zeltplatz am Diözesanzentrum treffen und dort ein Wochenende unter dem Motto „Kulturbeutel 2011“ verbringen. Bestandteil des Wochenendes ist auch die Teilnahme an der großen Jugendwallfahrt des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) nach Werl. Ob zu Fuß, mit Inline-Skatern oder  Fahrrad – die Pfadfinder wollen zusammen mit den anderen Jugendverbänden anlässlich „350 Jahre Werl-Wallfahrt“ zum Gnadenbild der Gottesmutter pilgern.

Noch mussten die Pfadfinder im Versammlungsraum ihren Gottesdienst feiern, aber die Planungen für den Kapellenbau am Diözesanzentrum schreiten voran. Die Pläne für das Gotteshaus werden konkreter. Weiterhin werden Spender gesucht, die das Großprojekt unterstützen. Diözesankurat Dirksmeier: „Unser Ziel ist es, einen würdigen Ort zu schaffen, an dem Kinder und Jugendliche beten, singen und Gottesdienst feiern können.“

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