Friedenslicht hat Erzbistum erreicht

veröffentlicht am 12. Dezember 2010

DORTMUND Für die Pfadfinderinnen Kristina Drüke und Christiane Rülle aus dem Erzbistum Paderborn ging am Sonntagnachmittag eine aufregende Reise zu Ende. Gut behütet brachten sie zusammen mit Pfadfindern von der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und vom evangelischen Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) direkt aus Wien das Friedenslicht aus Betlehem in die ökumenische Aussendungsfeier in die Propsteikirche in Dortmund. Und sie wurden von hunderten Pfadfindern aus allen Regionen der Erzbistums mit Spannung erwartet. Sie berichteten von ihren Erlebnissen, brachten aber auch die Botschaft für die Menschen mit: „Licht bringt Frieden.“ Denn mit diesem Motto möchte die Aktion Friedenslicht in diesem Jahr nach dem 2. Ökumenischen Kirchentag ein Zeichen setzen: Das Licht bringt Frieden für Menschen aller Religionen und soll sie zum Nachdenken und zum gemeinsamen Gespräch anregen.

In der Propsteikirche breitete sich dann die kleine Flamme zum Lichtermeer aus. Barbara Börgel, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „DPSG ist Kirche“ im Erzbistum, Udo Bußmann, Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen, und der Dortmunder Jugendseelsorger Michael Vogt verteilten das Licht. Doch das Friedenslicht blieb natürlich nicht in der Propsteikirche. Nach der Feier schwärmten die vielen Jugendgruppen aus und brachten das Friedenslicht in ihre Pfarrgemeinden, damit es an Weihnachten in vielen Häusern, Kirchen und sozialen Einrichtungen leuchtet. Auf den unterschiedlichen Bahnstrecken entzündeten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder die Kerzen und Laternen der wartenden Menschen auf den Bahnsteigen.

Hintergrund der Aktion: Im Jahr 1986 entstand im oberösterreichischen Landesstudio des Österreichischen Rundfunks (ORF) die Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Betlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden. Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Das Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnert an die weihnachtliche Botschaft und an den Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen.

Seit 1986 wird das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug nach Wien. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht fahren über den ganzen Kontinent. Insbesondere die Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben sich des Friedenslichtes angenommen und sorgen dafür, dass es in den meisten europäischen Ländern verbreitet wird und sogar seinen Weg in die USA und in Länder Südamerikas gefunden hat.


  1. Kommentar von Kevin (14. Dezember 2010, 09:06 Uhr )

    Super Sache das Friedenslicht. Finde super, dass ihr hier sofort einen Bericht online gestellt habt. Konnte leider nicht dabei sein. Ich lag krank im Bett. Macht bitte, bitte weiter so mit eurer Berichterstattung. 🙂

    Grüße aus Lünen
    Kevin

  2. Kommentar von issam (30. Dezember 2010, 00:27 Uhr )

    hallo ich bin issam ich bin 10 und möchte mich anmelden

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