Freunde und Förderer am Ursprung des Diözesanverbandes

veröffentlicht am 18. November 2011

HÖXTER/PADERBORN 80 Jahre besteht in diesem Jahr der Diözesanverband Paderborn der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Erzbistum Paderborn. Denn 1931 wurden die ersten Stämme zur „Landespfadfinderschaft Paderborn“ zusammengeschlossen. Der erste von ihnen war schon 1929 in Höxter gegründet worden. Das war für die Freunde und Förderer der DPSG Anlass genug, sich zu ihrem Jahrestreffen 2011 in die östliche Ecke des Erzbistums auf den Weg zu machen.Sie wurden zu Beginn ihres Treffens zur Heiligen Messe in der Nikolaikirche begrüßt, wo sich auch der heutige DPSG-Stamm als Aktivposten des Gemeindelebens vorstellte. Bei ihrer Mitgliederversammlung gab es durchweg gute Botschaften: Der inzwischen zehn Jahre alte Förderverein hat bistumsweit knapp 170 Mitglieder. 20 000 Euro können im kommenden Frühjahr zur Finanzierung der geplanten Kapelle auf dem Gelände des DPSG-Diözesanzentrums in Rüthen überreicht werden. Auch der bisherige Vorstand stellte sich zur Wiederwahl. Danach koordinieren Dietmar Vitt (Wilnsdorf) als Vorsitzender zusammen mit Susanne Skaliks-Weitner (Dortmund), Hans-Georg Hunstig (Schloß Neuhaus), Roswitha Breker (Arnsberg) und Tobias Dirksmeier als Diözesankurat weiter die Arbeit.
Nach der Versammlung wurden die Gäste in Höxter von Verantwortlichen des Stammes St. Ansgar mit ihrer Vorsitzenden Nicole Raabe durch die Stadt geführt. Die Erkundung der Stadt Höxter begann in der alten Dechanei: In diesem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert konnten die ehemaligen Pfadfinder das wohl älteste Pfadfinderbanner im Erzbistum begutachten. Es wurde nach 1933 im Keller der Dechanei eingemauert, um es vor den Nazis zu verstecken, und ist somit ein Zeichen des Widerstandes der Höxteraner Georgspfadfinder. Heute ist es ein mahnendes Zeichen und wird in einer Ausstellungsvitrine aufbewahrt.
Es schloss sich eine Führung durch die historische Altstadt von Höxter an, die in der alten Benediktinerabtei Corvey endete. Hier übernahm Pfarrdechant Ludger Eilebrecht die Führung der Klosterkirche mit der hochaufragenden Westfront und den beiden markanten Türmen aus dem 9. Jahrhundert. „Es war ein großartiger Abschluss des Wiedersehens der ehemaligen Georgspfadfinder in der Stadt, in der vor gut 80 Jahren Jugendliche den Ursprung für die Pfadfinderarbeit im Erzbistum Paderborn gesetzt haben“, freute sich Vorstandsmitglied Hans-Georg Hunstig.

Wer sich für die Arbeit der ehemaligen Georgspfadfinder interessiert, Mitglied werden oder sonst die Arbeit der DPSG unterstützen will, kann Kontakt zu den Freunden und Förderern aufnehmen über das DPSG-Diözesanbüro, Leostraße 21, 33098 Paderborn, 05251/206230, info@dpsg-paderborn.de oder www.dpsg-paderborn.de.


Möchtest du einen Kommentar schreiben?