„Dem Himmel so nah“ – Prälat Dornseifer besucht Hochseilgarten und Kapelle

veröffentlicht am 11. Juli 2018

Paderborn/Rüthen. Der DPSG- und BDKJ-Diözesanverband haben sich in der vergangenen Woche über den Besuch von Prälat Thomas Dornseifer im Rüthener Diözesanzentrum am Eulenspiegel gefreut. Dabei standen die Angebote der Jugendsozialarbeit im hauseigenen Hochseilgarten sowie die in Eigenleistung erbaute Kapelle St. Georg besonders im Fokus. Das Jugend- und Bildungshaus ist teilweise barrierefrei und bietet Selbst- oder Vollverpflegung an. Der 2011 errichtete Hochseilgarten ist komplett rollstuhlgerecht und gehört damit zu nur zwei Einrichtungen dieser Art in Deutschland.

Ulrich Weber, Patrick Höckelmann, Prälat Thomas Dornseifer, Tobias Hasselmeyer, Bernd Zimmermann, Jan Hilkenbach und Michael Ax (v.l.) vor dem Hochseilgarten in Rüthen, Foto: Nadine Eckmann | BDKJ

Begrüßt wurde Prälat Thomas Dornseifer von dem DPSG-Diözesankuraten Tobias Hasselmeyer, DPSG-Diözesanvorsitzenden Patrick Höckelmann und dem BDKJ-Diözesanvorsitzenden Jan Hilkenbach. Neben der Stammesarbeit engagiert sich die Paderborner Pfadfinderschaft St. Georg auf Diözesanebene besonders in der Jugendsozialarbeit und bietet sogenannte Berufsorientierungscamps an. Besonders in den Blick genommen werden dabei Schulklassen von Haupt- und Förderschulen, die dieses Angebot der individuellen Förderung gerne nutzen. Konkret machen sich die Jugendlichen in den Bewerbungstrainings ihre Stärken bewusst, simulieren Vorstellungsgespräche und üben die Kontaktaufnahme zu Unternehmen. Ein wichtiger Bestandteil der Berufsorientierungscamps ist der Hochseilgarten, in dem die Selbstwahrnehmung und die Arbeit im Team geschult wird. Zu Gast waren an diesem Tag Jugendliche der Emscherschule Aplerbeck aus Dortmund. „Bisher konnten wir mit diesem Angebot rund 5.000 Teilnehmende erreichen und die Rückmeldungen sind sehr positiv. Wir stärken die Jugendlichen gezielt im Übergang von Schule und Beruf“, erläuterte Michael Ax, Bildungsreferent der DPSG. Prälat Dornseifer dankte für die wertvolle Arbeit: „Hier wird diakonisches Handeln gelebt.“

Prälat Thomas Dornseifer (l.) im Gespräch mit Michael Ax, Foto: Nadine Eckmann | BDKJ

Bei der anschließenden Besichtigung der Kapelle St. Georg erklärte Diözesankurat Tobias Hasselmeyer zunächst den Aufbau aus drei sich stützenden Quadern. Gerade Wände sucht man durch diese Bauweise in der Kapelle vergeblich, aber gerade das macht den besonderen Reiz aus. Mit großem ehrenamtlichen Engagement wurde von unzähligen Pfadfinderinnen und Pfadfindern ein pastoraler Ort geschaffen, der im eigenen Verband und weit darüber hinaus seine Wirkung entfaltet. „Viele Pilger- und Firmgruppen sowie andere Verbände machen sich gezielt auf den Weg zum Eulenspiegel. Für uns als DPSG war die Kapelle von Anfang an ein ganz besonderer Ort, schließlich haben viele beim Bau selbst Hand angelegt“, berichtete Diözesankurat Tobias Hasselmeyer. Die Kapelle hat sich seit der Einweihung durch Erzbischof Hans-Josef Becker und Generalvikar Alfons Hardt im Mai 2017 zu einer festen Größe im Erzbistum Paderborn entwickelt. Prälat Thomas Dornseifer zeigte sich begeistert von dem Projekt und hob das große ehrenamtliche Engagement hervor, ohne die der Kapellenbau am DPSG-Diözesanzentrum nicht gelungen wäre.

Mehr Informationen können jederzeit unter www.dioezesanzentrum-ruethen.de abgerufen werden.     

BDKJ-Diözesanverband Paderborn – Nadine Eckmann

www.bdkj-paderborn.de