Schiffe, Schädel, Schwerter – unterwegs zu „The Treasure of Rover Island“

veröffentlicht am 21. September 2018

Rovercamp 2018 - Treasure of Rover Island

An Board der „BLACK UNICORN“ reisten am zweiten Wochenende nach den Sommerferien über sechshundert Piraten der roten Stufe nach „Rover Island“ um den sagenhaften Schatz zu finden, wilde Roverparties zu feiern und ein fantastisches Wochenende zu erleben.

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Auf dem Zeltplatz angekommen wurde Besuchern schnell klar, das hier die richtige Geschichte die richtige Stufe traf. Das war kein dekorierter Zeltplatz mehr, Rüthen war zu einer echte Piratenbucht geworden. Zwei riesige Piratenschiffe aus Schwarzzelten empfingen Besucher wie Teilnehmer. Eine stilechte Piratenschenke mit Ausguck und Mannshohem „PB“ (PiratenBar …) Schild lockte zur Einkehr bei „Seekuh im Brötchen“. Stilecht gekleidete Piraten liefen überall auf dem Platz herum und bereiteten vor, bauten auf oder versuchten Ihren Seemannsgang in verschiedenen Workshops abzulegen oder auszubauen.

Eine überwältigende Menge Piratenbanner in allen Formen und Größen verbarg praktisch den gesammten Platz – Tortuga war gestern.

Die roten Piraten konnten die Ankunft auf ihrer Pirateninsel am Freitagabend ausgiebig, wild aber auch sehr, sehr zärtlich und aufmerksam in der Kapelle feiern. Mit den DJs von T&B aus Dortmund und dem Team der Wunderbar wurde die Kapelle trotz ausgelassener Piratenstimmung besser hinterlassen als vorgefunden.

Ein echter Goldbarren

Der Samstag war wie immer geprägt von vielfältigen Workshops. Vom professionellen Holzbein-Simulator (höhenverstellbar!) über mindestens ebenso professionelle Piraten-Schatzkarten, verschiedene Verwandlungs- und Verkleidungsmöglichkeiten (mit Glizer!) über die verschiedenen Kampf- und Versenkmöglichkeiten unterschiedlicher Schiffs- oder Piratenbestandteile war alles dabei was das rote Herz begehrte. Dank der freien Angebotszeit wurde es auf der Insel auch nie langweilig; schloß grade der „Tattoo“ Workshop, konnte man zum Pizza-Faß, dem Piratenschach (mit Kakao!) oder zum Ballon-Papagei-Workshop wechseln.

Hatte man als roter Pirat einen Workshop erfolgreich absolviert, konnte man diesen auch bewerten. Für die „Besten der Besten“ Workshop-Angebote gab es zur Party auch die begehrten und äußerst aufwändigen Rovercamp-Pokale im Themen-Design. Und in diesem Jahr für den ersten Platz der Bewertungsliste sogar einen echten Goldbarren.

Die besten Workshops des Rovercamp 2018

Platz 1: Do-Wambel, St. Meinolfus – Rüstungskammer der Flying Dutchman
Platz 2: Netphen, Dreis Tiefenbach – Piratenjugger+Großjurte
Platz 3: Oestinghausen – Flaschenpost von, mit und für Flaschen
Platz 4: Hamm-Heessen – Don Bosco – Magische Verwandlung
Platz 5: DPSG St. Liborius Do-Körne – Pizza aus dem Ölfassofen

Zu feiern gab es dann sogar noch mehr. Die Diözesankonferenz der Roverstufe hatte in der Woche zuvor eine neue Stufenreferentin votiert. Der Diözesanvorstand Patrick Höckelmann ließ es sich nicht nehmen, im Piratenoutfit zum Rovercamp zu erscheinen und die Berufung live auf der Bühne vor versammelter Piratenmannschaft vorzunehmen.

Rover-Rückgrat

Das Rovercamp ist traditionell nur durch echte Roverpower möglich. Ebendiese Roverpower, oder nun auch „Rover-Rückgrat“, sorgten auch diesmal für praktisch reibungslosen Ablauf. Die Platzdienste (Klodienst, Feuer, Abbau …) waren schnell vergeben und wurden mit Motivation erledigt. Überall gab es helfende Hände – beim Aufräumen der Kapelle, dem Auf- und Abbauen der Großanlagen, beim erhalten der Lagerfeuerdisziplin oder bei der Partynacht mit Finerib. „Wir mussten fast gar nichts mehr wegräumen“, freut sich Diana vom Vorbereitungsteam besonders, „die Rover haben ihre Plätze von allem Müll befreit“.

Das Vorbereitungsteam hatte zwar trotz allem wie immer alle Hände voll zu tun, doch neue Unterstützungen wie das Camp-eigene Roveramp Notfallteam und ein großer Parkplatzdienst machten vieles leichter.

Das muss es auch werden, denn die Roverstufe hat sich viel vorgenommen: Im nächsten Jahr wird „Rovercamp“ ganze vierzig Jahre alt. Sind wir gespannt was sich DAK, VB-Team und die beteiligten dann wieder großes ausdenken.