Nach großen Erfolg Verbandsleben bald nur noch online

veröffentlicht am 1. April 2020
Online mit Freunden unterwegs

Nach dem sensationellen Erfolg des durch Corona/COVID-19 ausgelösten Testlaufes stellt der Diözesanverband nun dauerhaft  auf online pfadfinden um. Sitzungen der Stufenleitungen, der Vorstände, der Referenten aus dem Diözesanbüro und auch die folgenden Großveranstaltungen wie das Rovercamp oder die blaue Nacht des Kobolds finden einfach nur noch digital statt.

Im Bademantel zum virtuellen Zeltplatz

Der so freigewordenen Platz des ehemaligen Zeltplatzes Rüthen kann damit zukunftssicher zu den notwendigen Rechenzentren ausgebaut werden. Ansteckungs- und Unfallrisiken gehören damit der Vergangenheit an, genau wie Schlafschwierigkeiten durch laute Zeltnachbarn.

„Die Umstellung gibt uns vor allem Planungssicherheit“, freut sich Finanzvorstand Tobias Hasselmeyer, „in Zeiten in denen Großveranstaltungen sonst reihenweise abgesagt werden müssen.“. Auch ein Diözesanverband muss die Umsatzzahlen im Blick behalten, eine schärfere Überwachung durch den Bundesverband möchte hier niemand riskieren. Nach dem erst umstrittenen Projekt der polygon-Kapelle scheint man aber digital aber auf dem richtigen Weg.

Zusammen Abenteuer in virtuellen Welten erleben

In digitalen Welten mit virtuellen Avataren ausgestattete Teilnehmende vermeiden von vornherein viele Probleme des menschlichen Zusammenseins. Eine einheitliche Größe und zentral gesteuertes Design der online-Kluften würde auch dem chaotischen Bild der individuellen Kluftgestaltung ein Ende setzen, das schon lange für Verwirrung und Aufregung sorgt.

Gut vorbereitet: Im Rovercamp wird seit Jahren für den „digitalen Fall“ trainiert

Die Auswahl der Online-Plattform ist aber noch nicht abgeschlossen. Für die etablierten sozielen Medien wie Instagram, Snapchat oder Tinder spricht zwar einiges, aber man möchte die Kreativität der jugendlichen so wenig wie möglich einschränken. Und man nehme den Datenschutz sehr ernst, ist aus der Geschäftsstelle zu hören. „Bevor wir aber Daten schützen können, müssen sie aber auch erstmal da sein“ fügt ein anonymer Politiker hinzu „Daten sind das Öl des Jahrhunderts.“. Vielleicht ist es ja auch wirklich endlich an der Zeit ´, einen Motor dafür zu entwicken.