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DPSG Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg Diözesanverband Paderborn

Viel zu reden – ein Statement.

29. April 2024 (von: tanja)

Viel zu reden…
Gab es bei unserer Diözesanversammlung in Hardehausen. So sollte es auch bei einer DV sein. In der Versammlung, aber auch in den freien und in den Abendstunden findet man immer schöne und schwierige Themen, über die man sprechen kann.


Viel zu reden…
Gab es in Werl. So sollte das auch sein, denn dort hat das Erzbistum Paderborn ein großes Treffen veranstaltet, um auf die Zukunft zu schauen. Diejenigen von uns, die dabei waren konnten viel erzählen: Begegnungen, Impulse und Ideen. Wir spüren dadurch, dass wir ein lebendiger Teil der Kirche sind.

Viel zu reden…
Gab es auch für viele Pfadfinder*innen in ganz Deutschland. So sollte es auch vor der Bundesversammlung sein. Der Grund vieler Gespräche war allerdings für uns nicht erwartbar: Der ständige Rat der DBK teilte mit, dass die Kandidatin für das Amt der Bundeskurat*in, Viola nicht angenommen wird. Das irritiert und enttäuscht uns und auch viele andere Pfadfinder*innen in unserem Diözesanverband und in ganz Deutschland. Auch, weil die Gründe für die Entscheidung nicht transparent sind.
Wir nehmen die gegenwärtige Zeit als Jugendverband innerhalb Kirche als spannungsreich und spannend wahr. Spannungsreich, weil die demokratische Grundstruktur der DPSG und auch die Selbstbestimmung des Verbandes durch Entscheidungen von außen, wie die oben erwähnte, angefragt wird. Spannend ist die Zeit aber auch, weil Vieles in Veränderung ist. Dabei packen wir mit an und denken mit und auch vor. Wir sind nach den ersten kurzen Gesprächen mit unserer neuen Bistumsleitung optimistisch, dass das Miteinander weiterhin herzlich und eng ist und fühlen uns auch bezüglich des oberen Themas gehört und bestärkt.


Nicht zu reden…
Ist keine Option. Wir müssen miteinander reden und manchmal auch streiten. Wenn mögliche Konflikte durch einseitige Entscheidungen umgangen werden, dann führt das nicht nur zu Unmut, sondern es nimmt auch die Chance zum konstruktiven Gespräch.
Wir wünschen uns für die kommende Bundesversammlung und auch darüber hinaus, dass wir in den Fragen, die uns betreffen, auf Augenhöhe und transparent miteinander sprechen können. Sowohl in Fragen der inhaltlichen Ausrichtung, als auch in personellen Fragen ist das die Grundlage für ein konstruktives Miteinander. Dann gibt es auch immer viel zu reden – aber das sollte auch so sein in einem konstruktiven Miteinander.

Der Diözesanvorstand des DPSG Diözesanverbandes Paderborn
Dominique Brinkmann, Benedikt Janssen, Thorsten Hasse