Woodbadgekurse
3. Woodbadgekurs der Wölflingsstufe
Den Termin für den nächsten WBK veröffentlichen wir hier, sobald dieser feststeht.
2. Woodbadgekurs der Wölflingsstufe

Die Teilnehmer des 2. WBK der Wölflingsstufe wurden von den Teamern am Flughafen Paderborn empfangen
Vom 03. bis 11.04. 2009 fand der 2. WBK nach neuem Ausbildungskonzept der Wölflingsstufe der Diözese Paderborn statt.
“There’s no better way to fly”
Mit den Worten: „Wie ist Ihr Name?“ und „Darf ich Ihnen einen Orangensaft anbieten?“ wurden 20 junge und dynamische Leiter am 03.04.2009 am Paderborner Flughafen begrüßt. Natürlich hatten die Teamer keine Kosten und Mühe gescheut und sich dem Ambiente des Flughafens angepasst. Susi und Ina als Stewardessen und die Herren (Lars, Karsten und Tobi) als Piloten verkleidet.
Die Spekulationen über den Treffpunkt nahmen kein Ende und reichten bis zu einem Urlaub in Spanien.
Nachdem alle Teilnehmer eingeflogen waren, starteten wir mit einer Führung rund um den Flughafen, inklusive Sicherheitskontrolle.
Danach fuhren wir zum Diözesanzentrum Rüthen um unsere gemeinsame Reise zu starten. Es folgte die Zimmerbesetzung und die üblichen bürokratischen Geschichten. An dieser Stelle sei gesagt, dass die Teilnehmerkarten für einige Verwirrung sorgten.
Es folgte ein ungewöhnliches Abendessen, bei dem die Stühle in eine Richtung gerichtet waren (wie im Flugzeug eben) und das Essen auf Tabletts serviert wurde. Keine einfache Angelegenheit ohne Tische, mit kurzen Beinen.
Dann machten wir noch einige Kennlernspiele, die Tagesschau, die Zeit für mich und eine Abendrunde. Die kurstypischen Logbücher konnten während dieser ersten „Zeit für mich“ personalisiert werden. Der Abend klang dann gemütlich in der Fliegerlounge aus
Der 2. Tag startete mit unserem Jingle: „Balu und seine tollkühne Crew“. Dazu wurde von dem Teamern Kaffee und Tee gereicht. Am späten Vormittag fuhren wir nach Paderborn, aßen dort in einem Altenpflegeheim Mittag, machten eine kleine Stadtführung und gingen in verschiedenen Gruppen auf Streife. Die sehr interessanten Entdeckungen erzählten wir abends
den anderen zurück in Rüthen. Dabei waren sich alle einig, interessante Persönlichkeiten getroffen zu haben und neue Dinge erfahren zu haben – ein voller Erfolg also, auch wenn die Präsentation von Zeitdruck geprägt war – die Projektzeit musste schließlich eingehalten werden…
Der Sonntag war von Kleingruppeneinteilung und viel Kleingruppenarbeit geprägt. Es wurden Gruppennamen erfunden (zum Beispiel LuBeKo, Chantal usw.) und Banner gemalt.
Am Abend gab es noch einen Gottesdienst und danach der gemütliche Ausklang in der Fliegerlounge.
Der 4. Tag stand ganz im Zeichen der Machtübergabe und der Projektmethode. Nachdem jeder individuell seine Bedürfnisse zum Projekt festgelegt hatte, traute sich Dori zuerst an die Gruppenführung. Es folgte eine Ideenfindung in KG und GG und unendlich erscheinende Diskussionen, die mehr oder weniger emotional endeten. Am Ende des Tages stand unser Thema fest: Aktionen in der Öffentlichkeit. Was jetzt hier in drei Sätzen geschrieben steht, dauerte natürlich lange, war ein hin und her, dies nicht beachtet, das nicht beachtet, da hat noch einer eine Idee, und so weiter…
Den 5. Tag starteten wir mit einem kleinen Scherz. Tobi startete mit der Resterunde. Den Abend zuvor hatten wir überlegt, jedes Mal, wenn das Wort „Wir“ vorkommt tauschen wir nach dem Obstkorbprinzip unsere Plätze. Das lockerte die Runde erstmal auf, bevor wir in eine neue Ideenfindung gingen. Es folgten wieder endlos lange Diskussionen.
Ebenso ging es am 6. Tag weiter. Doch plötzlich war unser Projekt geboren:
Es gab eine kleine Feier und alle waren richtig froh eine gemeinsame Entscheidung getroffen zu haben. Dabei ist zu bemerken, dass das Projekt auf einmal als Mix aus den vorhandenen Ideen entstand und alle sofort damit einverstanden waren. Hätten wir diese Idee nicht schon eher haben können? Obwohl die Projektzeit abgelaufen waren, planten alle illegal weiter.
Am Donnerstag war dann unser Projekttag. Schlossi schockte die Teamer indem er das ganze Projekt noch mal überdenke wollte. Natürlich nur ein kleiner Scherz von uns. Aber die Teamer schrieben es schön mit. Nach kurzer Zeit lösten wir es dann auf, damit nicht zu viel Projektzeit verloren ging. Wir teilten uns nach Vorlieben und Aufgaben auf und alle halfen mit. Besonders die Handys liefen auf Hochtouren. Am späten Nachmittag machten wir uns gespannt auf den Weg nach Paderborn. Zu unserem erstaunen versammelten sich schon einige Pfadfinder auf dem Marktplatz. Um 19 Uhr falteten wir dann unsere große Jurtenlilie aus und es bildete sich ein riesiger khaki- farbender Kreis darum. Alle gemeinsam sangen dann das Pfadfinderlied. Danach fand unter der Leitung von Lars noch ein Gottesdienst in einer kleinen Kapelle statt. Auf dem Rückweg wirkten dann alle gelöst und freuten sich, dass so viele gekommen waren! Aus 20 mach 100! Der Abend endete dann mit einer großen Party!
Am Freitag ließen wir die ganze Woche Revue passieren und bekamen die 27- Seiten lange Mitschrift der Teamer. Voller Neugierde fingen alle sofort an zu lesen. Es folgte ein Austausch in den KG, der so manche Überraschung über die Mitschriften ans Licht brachte. Am späten Nachmittag gab es dann noch eine Feedbackrunde, die von den meisten nach der Abendrunde noch fortgeführt wurde.
Da es der letzte Abend war, machten wir ein Lagerfeuer und erinnerten uns an die letzte Woche bis in die frühen Morgenstunden.
Der Samstag, unser letzter Tag war dann durch das Aufräumen geprägt. Außerdem verteilten wir Geschenke an die Teamer und andersrum.
Alles im allen war die Woche sehr aufschlussreich und mit sehr viel Spaß verbunden. Wir freuen uns auf das Ewiwo und das Wiedersehen mit allen anderen.
Sophie Hoppe
Teilnehmer des WölflingsWBKs
Erarbeitet wurde von der Kursgruppe das folgende Projekt:
Aus 20 mach 100
Pfadfinder setzen ein Zeichen
Den Passanten, die am Donnerstag, 09.04.2009 gegen 19:00 Uhr über den Paderborner Marktplatz gingen, bot sich ein ungewöhnliches Bild. Aus dem Nichts traten circa 150 Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg um eine Lilie aus Zeltplanen zusammen und sangen gemeinsam das Pfadfinderlied `Flinke Hände, flinke Füße‘. Entstanden ist diese Idee im Rahmen einer Ausbildungsveranstaltung in Rüthen am Tag zuvor. Dort trafen sich 20 Leiter der DPSG, um die weltweit anerkannte Leiterausbildung zu absolvieren. Der erste Kurs dieser Art fand im Jahr 1919 im Gilwell Park in England statt und geht direkt auf den Gründer der Weltpfadfinderbewegung Lord Robert Baden-Powell zurück. Leiter, die diese Ausbildung hinter sich gebracht haben, dürfen weltweit Pfadfindergruppen leiten. In einem solchen Kurs müssen sich die Teilnehmer mit den Zielen des Verbandes und der Welt Pfadfinderbewegung auseinandersetzen und lernen diese im Rahmen ihrer Gruppenarbeit umzusetzen. Zusammengefasst wollen sie Kinder und Jugendliche im Rahmen ihrer Fähigkeiten und Bedürfnisse zu kritischen und engagierten Bürgern erziehen. Die hohe Beteiligung erfreute sowohl die Teilnehmer als auch die Ausbilder des Kurses. Nach dem gemeinsamen Singen trafen sich die Beteiligten in der Bartholomäuskapelle, um gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern. Mit dieser Aktion wollten sie die Pfadfinder in der Öffentlichkeit als einen multikulturellen und internationalen Jugendverband vorstellen und gezielt ein Zeichen für Gemeinschaft und gegen die in den Medien bekannt gewordenen rechtsradikalen Jugendgruppen setzen.
Berichte, Fotos und Infos von vergangenen WBKs
Im Folgenden findet Ihr Berichte und/oder Fotos vergangener WBKs, sofern es diese gibt.
Herbst 2008 1. Woodbadgekurs (nach neuem Ausbildungskonzept): Sehnsucht nach Mee(h)r – Pfadfinder meets Jugendkirche Einen ausführlicheren Bericht von der Woche gibt es als PDF zum ansehen und herunterladen
Frühjahr 2002 Eine super Seite zum Frühjahrs-WBK 2002 mit allen Infos, Fotos und dem Projekt findet ihr, wenn ihr diesen Link anklickt.
Herbst 2000 Den Bericht gibt es hier als PDF zum lesen und herunterladen
Frühjahr 1999 Den Bericht gibt es hier als PDF zum lesen und herunterladen
Frühjahr 1998 Den Bericht gibt es hier als PDF zum lesen und herunterladen
Darüber hinaus fanden folgende Kurse statt zu denen uns leider keine Berichte etc. vorliegen:
- Herbst 2004
- Herbst 2003
- Frühjahr 2003
- Herbst 2002
- Frühjahr 2001
- Frühjahr 2000
- Herbst 1999
- Herbst 1998
2005 und 2006 fanden aufgrund der Umstellung der Woodbadgeausbildung keine Kurse statt. Alle Infos rund um das neue Ausbildungskonzept findet Ihr auf folgender Webseite: www.woodbadgeausbildung.de
